Angesichts der andauernden Proteste im Iran werden im Parlament des Landes Stimmen laut, die eine Exekution der Oppositionsführer fordern. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtet, hätten Parlamentarier am Dienstag vorgeschlagen Regierungskritiker wegen korrupten Verhaltens vor Gericht zu stellen, worauf die Todesstrafe steht. Während dieser Vorschlag im Parlament diskutiert wurde, forderten weitere Abgeordnete den Tod der Oppositionsführer Moussavi, Karroubi und Khatami. Der Präsident des Parlaments, Ali Larijani, kündigte zudem an, ein Ausschuss werde den „Verlauf der Krawalle“ aufklären. Bei Protesten gegen die iranische Regierung waren am Montag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.
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