Iran-Horizonte: Chancen für die Zukunft

Was entsteht, wenn junge, hochqualifizierte iranische Fachkräfte auf erfahrene deutsche Unternehmen treffen? – Kontakte auf Augenhöhe, von denen in Zukunft beide Seiten nachhaltig profitieren.
2018 findet bereits zum vierten Mal die Gemeinschaftsinitiative „Iran-Horizonte: Chancen für die Zukunft“ statt, die jungen iranischen Fachkräften eine Hospitation in zumeist mittelständischen Unternehmen in Deutschland ermöglicht. Die Initiative ist ein Paradebeispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit und wird getragen vom Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut e.V., dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Bundesverband der Deutschen Industrie mit Unterstützung der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer.
„Iran-Horizonte ist eine exzellente Möglichkeit für deutsche Unternehmen, knapp zwei Monate mit einer iranischen Fachkraft zu arbeiten. Dabei lernen sich Gastunternehmen und Hospitant kennen und es entsteht – wie in unserem Falle – eine enge langfristige Beziehung und gute Freundschaft.“, so ein Unternehmer, der bereits mehrere Male am Programm teilnahm. Auch für die jungen Iranerinnen und Iraner ist das Stipendium eine exzellente Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und wertvolle Kenntnisse zu erwerben: „Diese Reise war eine gute Gelegenheit für mich, bei der ich die deutschen Leute direkt und ohne Verzerrungen der westlichen und auch iranischen Medien kennengelernt habe.“
Die diesjährige Hospitation begann Anfang September und endet am 6. November in Berlin mit einer offiziellen Abschlussveranstaltung. Hier können sich Hospitierende, Unternehmensvertreterinnen und –vertreter und Projektbeteiligte über ihre Erfahrungen austauschen und weitere Kontakte knüpfen.
Für 2019 ist ein fünfter Projektdurchlauf geplant. Hierfür können sich interessierte Unternehmen bereits jetzt unverbindlich registrieren.
Die Bewerbung für das Hospitationsprogramm erfolgt parallel in Deutschland und Iran. Die Projektverantwortlichen bilden zwischen deutschen Unternehmen aller Branchen und jungen iranischen Fachkräfte passende Kombinationen. Die iranischen Fachkräfte verfügen über einen Hochschulabschluss, gute Deutschkenntnisse (B2-Niveau) und erste Berufserfahrungen.
Die Abwicklung von Visumsanträgen, Reisebuchungen, Versicherungen sowie die Organisation und Durchführung eines vorbereitenden sprachlichen und interkulturellen Trainings, das vor der Hospitationsphase am Goethe-Institut Berlin stattfindet, übernehmen die Projektverantwortlichen. Sämtliche Kosten für An- und Abreisen, Versicherungen, Trainings und Fortbildungen der Teilnehmenden werden ebenfalls übernommen.