
Zum 1. Oktober wurden neue Fördermittelprogramme zur Bezuschussung von Investitionen wirksam. Die Antragstellung erfolgt über das BAFA, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die Höhe des nicht zurückzuzahlenden Zuschusses hängt von der Investitionshöhe ab.
Einzelmaßnahmen
Wenn Unternehmen einzelne Altanlagen durch hocheffiziente Anlagen austauschen, sind diese Investitionen für KMU im Volumen von 5.000 bis 30.000 Euro mit 30% förderbar. So können Betriebe unter anderem Pumpen, Motoren, Antriebe, Druckluftsysteme etc. auf den neuesten Stand bringen. Auch die Kosten für die Planung und Installation sind bis zu 30% der Netto-Investitionskosten zuwendungsfähig (siehe Beispiele). Bei sonstigen Unternehmen liegt die Gesamtförderquote bei 20%.
Beispiele für KMU (Quelle BAFA, alle Angaben in Euro)
Fall 1:
Netto-Investitionskosten 10.000
Kosten für Planung und Installation 2.000
Zuwendungsfähige Kosten 12.000
Fördersumme (bis 30%) 3.600
Fall 2:
Netto-Investitionskosten 10.000
Kosten für Planung und Installation 3.000
Zuwendungsfähige Kosten 13.000
Fördersumme (bis 30%) 3.900
Fall 3:
Netto-Investitionskosten 10.000
Kosten für Planung und Installation 5.000
Zuwendungsfähige Kosten 13.000
Fördersumme (bis 30%) 3.900
Systemische Optimierung von Haustechnik, Produktions- und Versorgungsanlagen
„Eine systemische Optimierung bedeutet, dass eine deutliche Energieeinsparung am Ende zu Buche steht, bei der mindestens zwei systemrelevante Technologien im Betrieb erneuert werden. Da kommen schnell ein paar Tausend Euro Kostenersparnis pro Jahr zusammen und die Investitionen amortisieren sich oft schon nach kurzer Zeit“, erläutern die beiden Geschäftsführer der visalvis GmbH in Aschaffenburg. Herr Kraft und Herr Mächt verfügen über die Erfahrung und die Kompetenz, Unternehmen auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz zu begleiten. „Wichtig ist, dass Unternehmer sich zuerst informieren und von einem akkreditierten Energieberater begleiten lassen. Wer die Investition tätigt, bevor der Antrag genehmigt ist, geht leer aus“, gibt die visalvis GmbH zu bedenken. Unternehmer sollten diesbezüglich keine Angst vor der Bürokratie haben. Die BAFA-Anträge seien einfach gestaltet und auch das Genehmigungsverfahren sei zügig. Eine Besonderheit beim Zuschuss der „systemischen Orientierung“: Es werden neben Sachinvestitionen auch Beratungsleistungen und die erforderliche Messtechnik bezuschusst.
Ein wichtiger erster Schritt
Mit den Zuschüssen für Investitionen der BAFA, alternativ den Zuschüssen der KFW für die Initial- und Detail-Beratung, gehen mittelständische Unternehmen einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung: Alle Programme erfordern die Sachkenntnis akkreditierter, erfahrener Energieberater. Diese geben Unternehmen wichtige Impulse, ihren Energieverbrauch ganzheitlich zu betrachten und zu optimieren. Die visalvis GmbH unterstützt Unternehmen auch bei der Einführung und Weiterentwicklung von Energiemanagementsystemen nach DIN ISO EN 50001 oder EMAS.
Weitere Informationen: visalvis GmbH, Würzburger Straße 152, 63743 Aschaffenburg, Telefon: 06021-439163-0, E-Mail: info@visalvis.de, Internet: www.visalvis.de
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