International besetzte Nagios Konferenz in Bozen ein voller Erfolg

International besetzte Nagios Konferenz in Bozen ein voller Erfolg

Die jährlich von Würth Phoenix ins Leben gerufene Open Source Tagung zum Thema IT-Überwachung war auch dieses Jahr ein einschlägiger Erfolg. Bereits im Vorfeld wurde das Konferenz-Programm von der internationalen Fachpresse äußerst positiv aufgenommen. So verwunderte es nicht, dass 400 Besucher aus zahlreichen Ländern nach Bozen fanden, um die jüngsten Entwicklungen von Open Source Business-Lösungen hautnah zu erleben.

Inhaltlich setzen die Organisatoren von Würth Phoenix und dem TIS innovation park auf das Thema Überwachung und präventive Problemlösung mit intelligenten Software-Systemen. International renommierte Referenten garantierten für eine spannende Agenda, die ein breites Publikum aus Geschäftsleuten und Technikern ansprach.
So stellte Nagios-Gründer Ethan Galstad aus den USA die Neuerungen seines weltweit etablierten Überwachungsstandards Nagios vor. Zentral für den Erfolg von Nagios sei die mittlerweile lange Marktpräsenz, die stabile Performance und nicht zuletzt die positive Anwenderresonanz im Web, so Galstad in seiner Rede.

Jan Josephson beleuchtete im Anschluss die international steigende Nachfrage nach Open Source Softwarelösungen im Business-Bereich. Der Gründer des weltweit erfolgreichen Stockholmer Unternehmens op5 wies insbesondere auf die starke Marktposition in den skandinavischen Ländern hin. Der Mix von Open Source-Projekten und kommerziellen Dienstleistern habe sich dabei längst bewährt. Als gutes Beispiel hierfür nannte Josephson auch die von Würth Phoenix angebotene Lösung NetEye. Wertvolle Tipps für die Überwachungspraxis gab schließlich Luca Deri. Er sprach über die Einsatzbereiche seines weltweit genutzten Kontrollprogramms ntop.

Referate aus der Insider – Community kamen in der Folge von Michael Medin aus Schweden und Reinhard Scheck aus Deutschland. Sie gaben Einblicke in die Entwicklungsschwerpunkte von Nagios und Cacti und richteten sich dabei vornehmlich an fortgeschrittene Anwender. Ãœber Auswahl und Implementierung aktueller Open Source Lösungen sprachen zudem noch Vertreter namhafter Industrieunternehmen wie die Savio ITEMA-Gruppe.
Neben den vom Publikum mit großem Interesse aufgenommenen Vorträgen fand im Anschluss eine Podiumsdiskussion mit breiter Austauschmöglichkeit statt. Die Experten und Besucher argumentierten lange und ausführlich über Möglichkeiten und Zukunftsszenarien einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Open Source Projekten und proprietären Herstellern wie Microsoft, HP oder IBM.

„Die Inhalte dieser Konferenz entsprechen offensichtlich einem Bedürfnis. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die Besucherzahl im Vergleich zu Vorjahr verdoppelt hat. Ethan Galstad hat es in seinem Vortrag auch erwähnt, wir sind für diesen Themenbereich mittlerweile zur größten Veranstaltung weltweit gewachsen“, so Hubert Kofler, CEO von Würth Phoenix.

Das positive Besucherfeedback lässt die Organisatoren bereits an den Vorbereitungen an der nächstjährigen Konferenz arbeiten. „Das erstklassige Vortragsprogramm hat mich überzeugt. Es zeigte die Vielfalt der Open Source Projekte und Community-Mitglieder in eindrücklicher Weise“, so ein Besucher, der eigens aus Miami nach Bozen angereist kam.