Interkulturelle Mediation: Vermitteln und Verstehen bei interkulturellen Missverständnissen

Interkulturelle Mediation: Vermitteln und Verstehen bei interkulturellen Missverständnissen

Göttingen, 20.01.2012: Auch wenn man ohne Vorbehalte auf Menschen anderer kultureller Herkunft zugeht – Wenn Menschen verschiedener kultureller Prägungen mit ihren unterschiedlichen Weltanschauungen aufeinander treffen, kann es zu Missverständnissen und Konflikten kommen. Werden sie nicht geklärt, erschwert dies häufig die persönliche Ebene oder die Geschäftsbeziehung. Grundlagen dazu, wie interkulturelle Konflikte durch Mediation gemanagt werden können, vermittelt IKUD® Seminare vom 30. – 31. März 2012.

Mediation ist ein in Deutschland zunehmend verbreitetes Verfahren zur konstruktiven Konfliktklärung. Im Rahmen der durch einen allparteilichen Mediator geführten Gespräche erhalten alle am Mediationsprozess Beteiligten die Möglichkeit, ihre Sichtweisen und Interessen darzustellen und gemeinsame Lösungsansätze herauszuarbeiten. Eine gemeinsame Vereinbarung, die von allen als Win-Win-Situation wahrgenommen wird, ist das Ziel des Mediationsprozesses.

Insbesondere im interkulturellen Konfliktmanagement ist die Kenntnis des Mediators über kulturelle Hintergründe sowie kulturspezifische Konfliktlösungsmuster entscheidend für den Vermittlungsprozess. Unter Umständen können sogar schon Gesten oder Zuschreibungen zu Problemen führen, denn Beobachtungen durch die kulturelle Brille werden in eigene kulturelle Erklärungsmuster eingeordnet. In einer kultursensiblen Mediation geht es also auch darum, solche Unterschiede wahrzunehmen, herauszuarbeiten und verständlich zu machen.

Das Göttinger Weiterbildungsinstitut IKUD® Seminare ist als Experte für Interkulturelle Kommunikation bekannt. In dem zweitägigen Seminar werden die Phasen eines Mediationsprozesses beleuchtet. Auch werden Konflikttypen und -stufen dargestellt und diskutiert. Hierbei werden immer Bezüge zu interkulturellen Themen, etwa zu Kulturmodellen und -dimensionen genommen, die den Teilnehmenden eine Auseinandersetzung mit der eigenen Konfliktbiografie ermöglichen. Ein Schwerpunkt wird auf die praxisnahe Vorgehensweise und Problemlösung gelegt.

Wer mehr über die Veranstaltung wissen möchte, kann sich über http://www.ikud-seminare.de informieren.

Weitere Informationen unter:
http://www.ikud-seminare.de