Ob bei der Instandhaltung von Dach, Fassade oder Haustechnik – die „Feuerwehrstrategie“ kommt teilweise auch heute noch zur Anwendung: Es wird erst etwas getan, wenn es schon „brennt“. Ist der Schaden aber erstmal eingetreten, kann das erhebliche Kostensteigerungen und schwere Imageschäden für das Unternehmen nach sich ziehen. Vorausschauender ist die Entwicklung und Implementierung einer Strategie für eine systematische Instandhaltung. Eine große Hilfe ist dabei die digitale Erfassung von Bestands- und Erhaltungszustandsdaten.
Bei der BBA-Tagung „Instandhaltungsmanagement 2014“ werden Möglichkeiten zur Optimierung der Abwicklung von Instandhaltungsmaßnahmen aufgezeigt. Im Fokus stehen die Lebenszykluskosten bei Wohnimmobilien, bewährte Bestandhaltungsstrategien und die effiziente Erfassung, Verwaltung und Aktualisierung von Bestandsdaten. Erfahrene Experten vermitteln, wie Portfoliomanagement und Instandhaltungsplanung sinnvoll an ein Lebenszyklusmodell angepasst werden. Die Tagung geht zudem darauf ein, was kurzfristige Bestandshalter bei ihrem Instandhaltungsmanagement beachten sollten und welche Besonderheiten es bei der Bestandsdatenerfassung und -verwaltung von kleinen und mittleren Wohnungsunternehmen gibt.
Auf der Tagung findet eine Live-Demonstration zum Thema „Das Schadenbuch innerhalb der Handwerkerkopplung bei der GAG Ludwigshafen“ statt. Dabei wird anhand eines Fallbeispiels das Vorgehen bei einer Optimierung des Schadenbuchs präsentiert.