
In der deutschen Sprache dient das Suffix „-in“ zur Kennzeichnung weiblicher Formen von Substantiven, insbesondere bei Berufsbezeichnungen. Diese grammatikalische Regel hat in den letzten Jahren eine kreative Anwendung im Bereich der Domain-Namen gefunden. Durch die Nutzung der länderspezifischen Top-Level-Domain (ccTLD) „.in“ für Indien können geschlechtsbezogene Begriffe als einprägsame Webadressen gestaltet werden.
Kreative Nutzung von in-Domains
Die Kombination von Berufsbezeichnungen oder Tätigkeitsbeschreibungen mit der in-Domain ermöglicht es, spezifische Webseiten für weibliche Fachkräfte oder Interessierte zu erstellen. Beispiele hierfür sind:
ingenieur.in: Eine Plattform für weibliche Ingenieure.
aerzt.in: Eine Webseite für Ärztinnen.
lehrer.in: Ein Portal für Lehrerinnen.
Diese Form der Domain-Gestaltung ist nicht nur auf Berufe beschränkt. Auch Hobbys oder Rollen können so dargestellt werden:
skifahrer.in: Eine Community für Skifahrerinnen.
musiker.in: Ein Netzwerk für Musikerinnen.
blogger.in: Eine Plattform für Bloggerinnen.
Vorteile dieser Domain-Strategie
Die Verwendung von „.in“-Domains bietet mehrere Vorteile:
Eindeutige Ansprache: Webseiten können gezielt ein weibliches Publikum ansprechen und so ihre Zielgruppe klar definieren.
Einprägsamkeit: Solche Domains sind leicht zu merken und heben sich durch ihre Kreativität von anderen ab.
Suchmaschinenoptimierung (SEO): Spezifische Domain-Namen können die Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhöhen, da sie relevante Keywords enthalten.
Verfügbarkeit von in-Domains
Die Nachfrage nach solchen kreativen Domains steigt, dennoch sind viele Kombinationen noch verfügbar. Es empfiehlt sich, vor der Registrierung die Verfügbarkeit zu prüfen. Beispiele für derzeit verfügbare Domains (16.2.2025):
physikerin.in
chemikerin.in
mathematikerin.in
juristin.in
oekonomin.in
philosophin.in
historikerin.in
kuenstlerin.in
schriftstellerin.in
Diese und andere Domains können auf der den in-Domains gewidmeten Webseite des Registrars Secura registriert werden.
Die innovative Nutzung der in-Domain als weibliches Suffix eröffnet neue Möglichkeiten in der digitalen Kommunikation. Sie ermöglicht es, gezielt weibliche Zielgruppen anzusprechen und dabei kreative sowie einprägsame Webadressen zu schaffen. Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen sollten diese Strategie in Betracht ziehen, um ihre Online-Präsenz zu stärken und sich von der Konkurrenz abzuheben.
Hans-Peter Oswald