Diesmal stand die Konferenz unter der Leitung von culture.communication (Deutschland, Polen) in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis Beratungszentrum Wirtschaftsmediation (Deutschland, Österreich, Ungarn) und Resolutia (Italien).
Die Veranstaltung richtete sich an Interessierte aus den unterschiedlichsten Bereichen, von MediatorInnen über VertreterInnen aus Wirtschaft, Justiz und Politik bis hin zu generell am Thema Interessierten. Die TeilnehmerInnen und Workshop-LeiterInnen stammten größtenteils aus Europa, aber auch aus den USA und Lateinamerika.
Die Konferenzworkshops
In insgesamt 18 verschiedenen Workshops behandelten die 22 Workshop-LeiterInnen Aktuelles aus dem Bereich Mediation und stellten sich den Fragen der TeilnehmerInnen. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz stellte die Online-Mediation dar.
So hielt beispielsweise Anita von Hertel, die als Pionierin in Sachen Mediation gilt, sowohl einen Vortrag als auch einen Workshop über die Herausforderungen und Stolpersteine, die es in der geschäftlichen Mediation zu berücksichtigen gibt. PD Dr. Gernot Barth und Bernhard Böhm gaben einen Einblick in das Thema Co-Mediation, in dem sie die unterschiedlichen Ansätze von Co-Mediation beleuchteten, Beispiele aus der Praxis, besonders im interkulturellen Kontext, vorstellten und auf die Chancen und Herausforderungen der unterschiedlichen Co-Mediationsarten hinwiesen. Gert-Jan Kollenhof, ein professioneller Mediationsexperte und Trainer, informierte die Teilnehmenden über die Erfolgsgeschichte der Online-Mediation in den Niederlanden. Des Weiteren widmete sich der Workshop von Maurizio di Rocco und Angelo Santi der Einführung der Richtlinie 52/2008/CE in das italienische Gesetz. Sie sprachen sowohl über praktische als auch vergleichende Aspekte dieser. Irka Fürle behandelte zudem den kulturellen Aspekt grenzüberschreitender Mediation.
Inhalt und Ziele des Projektes
Neben der ersten Konferenz im letzten Jahr zählt auch die diesjährige Konferenz zu den Highlights des von der EU-Kommission geförderten Projektes „International Mediation Alliance“. Weitere Bestandteile waren Trainings für fortgeschrittene MediatorInnen in Polen, Italien und Deutschland mit dem Ziel, deren Qualifikationen im Hinblick auf grenzüberschreitende und interkulturelle Mediationstechniken zu verbessern. Außerdem wurden Informationsveranstaltungen zum Thema Mediation für AnwältInnen und RichterInnen in Gerichten abgehalten, um den Gebrauch interkulturellen Mediation als alternative Konfliktlösungsmethode zu fördern.
Somit kam das Projekt seinem Ziel, ein europaweites, leistungsfähiges Angebot an grenzüberschreitender Mediation zu entwickeln, einige Schritte näher.
Networking und Erfahrungsaustausch
Das Rahmenprogramm der Konferenz bot vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch,
zu persönlichen Gesprächen und dem Knüpfen neuer Kontakte – über Grenzen hinweg.
Impressionen auch unter www.facebook.com/imamediation
Danksagung
Wir danken allen BesucherInnen für ihre aktive Teilnahme an der Konferenz. Besonderer Dank gilt den ReferentInnen.
Außerdem danken wir unseren Unterstützern, dem Niedersächsischen Justizministerium, dem
polnischen Justizminister, der Steinbeis Hochschule Berlin, der Universität Warschau und dem Corte
d‘Appello di Milano (Berufungsgericht Mailand).
Das IMA -Team
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