IKEA plant Filiale in Palästinensergebieten

Der schwedische Möbelhersteller IKEA ist offenbar in den Planungen für seine erste Filiale in den Palästinensergebieten. Als wahrscheinlichster Standort ist derzeit Ramallah im Gespräch, berichtet die israelische Zeitung Haaretz. Laut des Berichtes sind Unternehmensvertreter bereits seit Monaten in Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde. Wirtschaftsminister Jawad al-Naji soll die Initiative der Schweden sehr begrüßen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. Weltweit gibt es derzeit in rund 40 Ländern IKEA-Einrichtungshäuser. Dabei wird im Wesentlichen überall das selbe Sortiment angeboten, allerdings gibt es auch mitunter befremdliche Besonderheiten: In der saudi-arabischen Version ihres Kataloges hatte die Möbelkette sämtliche Fotos von Frauen entfernt, um staatliche Vorschriften zu erfüllen.