Deutschland wird bis 2049 mit dem stärksten Arbeitskräfterückgang in Europa infolge des demografischen Wandels zu kämpfen haben. Unternehmen sollten daher ihre innerbetriebliche demografische Entwicklung bereits heute analysieren, um erhebliche Personalengpässe langfristig zu vermeiden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine internationale Studie die Veränderungen der Altersstrukturen und der Größe des Arbeitnehmerpools bis 2049 prognostiziert.
Im internationalen Vergleich wird deutlich, dass Deutschland besonders stark von der Reduktion des Arbeitskräftepools betroffen ist. So wird hier die Anzahl der Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss von 2009 bis 2049 um rund 3,2 Mio. (rund 21 Prozent) sinken.
Erheblich älter wird die Bevölkerung künftig insbesondere in Deutschland, Italien und der Schweiz. Mit derzeit durchschnittlich 40 Jahren und bis 2049 mit durchschnittlich über 50 Jahren sind diese Landesbevölkerungen deutlich älter als ihre Nachbarn in Europa.
Unternehmen in Deutschland stehen durch die Studie vor großen Herausforderungen. Sie müssen in einem künftig durch Knappheit und stärkere Konkurrenz geprägten Arbeitsmarkt Personal rekrutieren. Es wird erheblich schwieriger sein, offene Stellen zu besetzen. Damit steht nicht nur die Weiterführung bestehender Unternehmensstrategien auf dem Spiel. Noch problematischer dürfte es unter diesen Vorzeichen sein, künftig geplante Wachstumsstrategien, die zusätzlichen Personalbedarf nach sich ziehen, umzusetzen.
„Unternehmen ist daher dringend anzuraten, die künftige Entwicklung ihrer Belegschaft in einer Demografieanalyse genau zu erheben“. Auf Basis einer belastbaren Prognose der Belegschafts- und Personalbedarfsentwicklung gilt es dann, die langfristige Personalpolitik zu planen.
„Langfristig werden die Unternehmen erfolgreich sein, die in knapperen Personalmärkten über effektive Mitarbeitergewinnungs- und -bindungsstrategien verfügen“.
Daher erkennen inzwischen auch mittelständische Unternehmen vermehrt, dass Sie qualifizierte Arbeitskräfte nur über Directsearch /Headhunter gewinnen können. Was für Konzerne, Dax-Unternehmen und größere Gesellschaften seit Jahren praktiziert wird, ist somit für den Mittelstand unabdingbar um erfolgreich zu bleiben.