Das Meinungsklima wandelt sich: Die
Produktvermarktung auf Schulhöfen ist nicht länger ein rotes Tuch für
Familien. Das geht aus einer exklusiv für HORIZONT, Fachzeitung für
Marketing, Werbung und Medien (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am
Main), durchgeführten Befragung des Frankfurter LINK-Instituts für
Markt- und Sozialforschung hervor. Nach jahrelangen hitzigen Debatten
zwischen Werbungtreibenden und Familien, stimmen nun sogar 61,5
Prozent dieser Marketingstrategie zu (Gesamt: 47,3 Prozent).
Schließlich ermöglicht die kommerzielle Vermarktung es, die Produkte
rund um den Schulalltag günstiger anzubieten.
Differenzierter ist das Bild bei der Akzeptanz von Werbung in
Kindermedien: Ãœber alle Mediengattungen hinweg (Print, TV und
Internet) zeichnet sich eine – wenn auch schwache – wohlwollende
Tendenz ab, denn 42,2 Prozent stören sich nicht daran. Kritisch sehen
das hingegen 31,8 Prozent. Bei den Befragten mit Kindern unter 14
Jahren im Haushalt relativiert sich der beobachtete Trend jedoch: Nur
35 Prozent lehnen Werbung an die Kleinen ab, 33 Prozent haben kein
Problem damit.
Einen positiven Trend offenbart die repräsentative Studie
lediglich bei den Befragten, die auch für Schulhofmarketing offen
sind: 47,9 Prozent haben keine Einwände gegen die kommerziellen
Medienbotschaften, während sich 27,8 Prozent daran stören.
Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht HORIZONT
in der aktuellen Ausgabe Nr. 32/2010 von Donnerstag, 12. August 2010.
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11. August 2010
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