Höchste Sicherheitsstandards für Mahlanlagen der IGP Pulvertechnik AG

Höchste Sicherheitsstandards für Mahlanlagen der IGP Pulvertechnik AG
Ventex Ventile bei IGP im Einsatz
 

Die im schweizerischen Herisau ansässige RICO Sicherheitstechnik AG konnte kürzlich zwei neue Mahlanlagen des größten Schweizer Pulverlackherstellers – der IGP Pulvertechnik AG – mit den bewährten VENTEX® Explosionsschutzventilen ausstatten. Die international breit aufgestellte IGP produziert mit ihren insgesamt 20 Mahlanlagen 12.000 Tonnen Pulverlack pro Jahr. „Unser Mahlprozess beginnt mit einem chipsförmigen Vorprodukt“, erklärt Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsführung, Leo D“Anna. Zunächst gelangt das Material zwecks Zerkleinerung in die Mühle, von dort aus in einen Zyklon, in dem der Feinstaub entnommen wird. Anschließend fällt das Endprodukt direkt in die Verkaufsverpackungen. Im gesamten Prozess dient Luft als Transportmittel, so dass kontinuierlich Pulver durch die Rohrleitungen der Mühle befördert wird. Die Anlagen sind vom Hersteller zwar so ausgelegt, dass kein Risiko besteht. Sollte durch die Reibung des Materials dennoch eine elektrostatische Aufladung entstehen, kann es unter Umständen zur einer Staubexplosion kommen. Um in diesem Fall Großschäden zu vermeiden und ein hohes Sicherheitslevel aufrecht zu erhalten, stattete die RICO Sicherheitstechnik AG zwei neu gelieferte Anlagen mit Lösungen zur explosionstechnischen Entkopplung aus. Zu diesem Zweck wurden VENTEX® ESI Typ 6 Sicherheitsventile in die dem Vermahlungsprozess folgenden Rohrleitungen integriert. Erfolgt eine Explosion, wird der Schließkörper des jeweiligen Ventils durch die entstehende Druckwelle an die Schließkörperdichtung gepresst. Auf diese Weise wird die Ausbreitung von Flammen und der Druckwelle effektiv verhindert und ein Rückschlag in das Anlageninnere bleibt aus. Die einfache aber sehr wirksame Technik der langlebigen VENTEX® Ventile gewährleistet zudem einen lediglich geringen Wartungsaufwand.
Der hohe Standard der VENTEX® Ventile zeigt sich nicht zuletzt anhand der bereits seit 20 Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit den zuständigen Mahlanlagenproduzenten. Dass die Anlagenbauer vielfach auf das renommierte Produkt aus Herisau zurückgreifen ist laut des Betriebsleiters daher kein Zufall: Im Bereich der Mahlanlagensicherheit habe sich diese Schutzmaßnahme im Laufe der Jahre einfach durchgesetzt. So nahm die IGP sogar Einfluss darauf, als bei einer früheren Anschaffung einer Mühle ein anderes Produkt verbaut werden sollte und veranlasste den Einsatz eines RICO Ventils.

Bildrechte: RICO Sicherheitstechnik AG

Bildrechte: RICO Sicherheitstechnik AG

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