Die teilnehÂmenden ReferenÂten der PersonalÂkonferenz kamen aus sehr verschieÂdenen BereiÂchen, wobei die Problematik der zu geringen Anzahl an MINT-StudenÂten und die erhöhten AbÂbrecher-Quoten in diesen StudienÂgängen von enorÂmer BedeuÂtung waren. Des WeiÂteren wurde die Frage gestellt inwieÂweit gezielÂtes HochschulÂrecruiting auch die FrauenÂquote in MINT-StudienÂgängen erhöhen könnte.
Frau Andrea Kunwald, Projektleiterin der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, bedauerte vor allem den auf uns zukommenden enormen MINT-Fachkräftemangel mit dem damit verbundenen Wertschöpfungsverlust in Deutschland und appelliert daher zumindest zwei MINT-Fächer bis zum Abitur im Pflichtbereich der Gymnasien zu integrieren sowie die stark gefragte MINT-Branche mehr zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Studenten so früh wie möglich in Unternehmen zu integrieren, zeigte Frau Silvia Tillmann der Hochschule Zittau/ Görlitz mit Ihrem Hochschulprojekt „Mentorennetzwerk“ auf. Anschließend berichteten zwei Studentinnen aus Ihren Erfahrungen aus dem Mentorenprogramm. Der Mentee bekommt einen vom Unternehmen bereitgestellten Mentor an seine Seite gestellt und kann von dessen Erfahrungen profitieren, sich vernetzen, Praxiserfahrungen sammeln und Abschlussarbeiten schreiben. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass die Kontakte zwischen beiden über einen längeren Zeitraum erhalten bleiben.
Zudem sprach Frau Janka Schmeißer der i-potentials GmbH über eine mögliche Karriere in Internet-Startups, wo sowohl Quereinsteiger als auch Generalisten gefragt sind. Abschließend ging Herr Mirko Kisser der celloon GmbH auf das Thema „Mobile Recruiting“ und dem Zeitalter der „Digital Natives“ ein. In einer immer mobiler werdenden Welt sind die Menschen unabhängiger, Zeit- als auch Ortsungebunden, genießen eine große Reichweite und wählen ganz bewusst Technologien mit einfacher Handhabung. Unternehmen als auch Holschulen sollten die junge Generation, unabhängig ob es Schüler, Studenten, Absolventen, Young Professionals etc. sind, genau da abholen wo sie stehen. Zielgruppe sind daher junge Menschen mit einer hohen Affinität zum Internet und der Nutzung von Smartphones.
Frau Nicole Ludat trat im Namen der pludoni GmbH ebenfalls als Referentin zu dem Thema „Sichtbarkeit erhöhen durch gegenseitige Unterstützung von Hochschul- und Unternehmensrecruiting“ auf der Personalkonferenz auf. Vor diesem Hintergrund führte die pludoni GmbH im Oktober 2011 eine Umfrage unter den Mitgliedern der Communitys ITsax.de, ITmitte.de und MINTsax.de durch. Zielführend war eine Analyse zur besseren Zusammenarbeit von regionalen Unternehmen und Hochschulen. 62 KMU aus Dresden, Chemnitz, Freiberg, Zwickau, Bautzen, Leipzig und Görlitz nahmen an der Befragung teil. Zu den Ergebnissen der Umfrage zählten unteranderem die eher zurückhaltende Zufriedenheit der Unternehmen mit der Zusammenarbeit, dem Bildungsangebot sowie den mitgebrachten Kompetenzen der Absolventen der regionalen Hochschulen. Gemeinsame fachliche Projekte zur Weiterentwicklung und Mitarbeitergewinnung werden nur manchmal oder selten genutzt. Nur 50% der Unternehmen sind mit den fachlichen Projekten zufrieden bzw. sehr zufrieden. Diese und weitere Erkenntnisse wurden aus der Befragung analysiert und interpretiert.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen aus der Region gestärkt werden sollte, um auch die Sichtbarkeit der regionalen Unternehmen in den Hochschulen und umgekehrt zu erhöhen. Ansätze und Vorschläge wie dies erfolgen kann finden Sie unteranderem in der hier beigefügten Präsentation. Darin wird zusätzlich auch das Jobbörsenkonzept der pludoni GmbH angesprochen, welches eine Möglichkeit zur besseren Zusammenarbeit mit dem Career Service der Hochschulen darstellt. Dieses Angebot der pludoni GmbH wird dem jeweiligen Career Service kostenfrei bereitgestellt, worüber Arbeitgeber Jobangebote einstellen können. Nach Rechnungsstellung des Career Centers werden diese freigeschaltet. Weitere Informationen zum Jobbörsenkonzept erhalten Sie gern in einem persönlichen Gespräch (Kontaktinformationen finden Sie natürlich auch in der nachfolgenden Präsentation zur Konferenz).
Abschließend gilt zu sagen, dass die übergeordneten Ziele der pludoni GmbH hinsichtlich dieser Thematik darin liegen, die Sichtbarkeit der regionalen Unternehmen in den Hochschulen und auch umgekehrt zu erhöhen, Online-/Offline-Möglichkeiten auszuschöpfen, die Vernetzung zwischen Professoren, Studenten und Mitarbeitern der regionalen Unternehmen zu fördern sowie die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen zu organisieren. Der Abend fand bei einem „Get Together“ mit Buffet und einem Theaterstück namens „Das Interview“ seinen Ausklang.
Hier finden Sie die Präsentation als pdf-Format
http://www.pludoni.de/files/karriere/Vortrag.pdf
Weitere Informationen unter:
http://www.pludoni.de