High-Tech Stahlbau kommt aus Krempe – Ministerpräsident Carstensen besucht Stahlbauer butzkies

High-Tech Stahlbau kommt aus Krempe – Ministerpräsident Carstensen besucht Stahlbauer butzkies

High-Tech Stahlbau kommt aus Krempe – Ministerpräsident Carstensen besucht Stahlbauer butzkies
„Das macht die Stärke unserer norddeutschen Wirtschaft aus. Ein leistungsstarkes Familien-unternehmen, das sich unermüdlich durch alle Krisen manövriert mit viel Engagement, frischem Unternehmergeist und höchst innovativen Produkten. Hier in Krempe wird wirklich bemerkenswerter Stahlbau für den weltweiten Einsatz produziert.“ Ministerpräsident Carstensen zeigte sich anlässlich seines Besuches bei butzkies stahlbau in Krempe begeistert von einem der führenden Stahlbauunternehmen Europas.
Entgegen dem bundesweiten, krisenbestimmten Trend der vergangenen Monate liefen bei butzkies die Maschinen fast rund um die Uhr, die Mitarbeiter arbeiteten in drei Schichten. Gerade wurde ein neuer Erweiterungsbau eingeweiht, der für eine noch effizientere Produktion und Arbeitsablauf unerlässlich war. „Eines unserer großen Alleinstellungmerkmale, das uns auch in dieser schwierigen Zeit die guten Aufträge sichert, ist sicher unser Full-Service für Auftraggeber aus allen Branchen. Wir sind nicht „nur“ Produzent. Wir haben uns sehr frühzeitig auch mit der Projektierung von Aufträgen beschäftigt. Mit unserem eigenen Konstruktionsbüro und den selbst ausgebildeten Mitarbeitern sind wir so oft ein Partner der Planer oder der Architekten. Die wissen, auf butzkies ist seit je her Verlass – von Anfang an, über die Produktion bis zur Just-In-Time-Montage.“ so Geschäftsführer Kay Butzkies-Schiemann.
Damit die Produktion noch effizienter läuft, wurde kürzlich der deutschlandweit erste Schweiß-roboter für den Stahlhochbau in Krempe in Betrieb genommen. Bei großen, baugleichen Stückzahlen ermöglicht die Anlage eine höhere Produktivität bei gleichbleibender Qualität und hilft somit, Auftragsspitzen abzudecken. Diese Kapazitätserweiterung bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsergebnisse wird gerade von den Kunden aus den Schlüsselindustrien wie z.B. Autobauern geschätzt. Die hierfür erforderlichen Investitionen, die im Millionenbereich anzusiedeln sind, werden bei butzkies Stahlbau aus eigener Kraft gestemmt. „Da sind wir konservativ und erhalten so auch unsere Unabhängigkeit, die uns wichtig ist. Denn nur durch eigene Stärken können wir Krisen als Chance sehen und selbst dann nach vorne schauen. Unsere Kunden und Geschäftspartner schätzen die große Flexibilität und Leistungsfähigkeit eines Familienunternehmens, das seine individuelle Dienstleistungspalette schnell und exakt an die Bedürfnisse anpassen kann.“ So der dynamische Junior-Chef Kay Butzkies-Schiemann (34), der seit Anfang des Jahres in dritter Generation das Unternehmen führt und sich besonders über den Besuch von Peter Harry Carstensen gefreut hat.
„Wir als Mittelständler erwarten von der Landesregierung nicht nur warme Worte, sondern auch Taten! Wir können und wollen aus eigener Kraft innovativ sein, möchten dann aber auch eine entsprechende Förderung und Freiraum. So haben wir für den wichtigen Wirtschaftszweig der Windkraft ein neues, sehr viel versprechendes Produkt entwickelt und brauchen für dessen Umsetzung nun nur noch die formalen Genehmigungen für einen Prototypen. Die bürokratischen Mühlen mahlen aber zu langsam und kompliziert. Das kann dann schon ein Projekt zum scheitern bringen, da wird in anderen Ländern schneller entschieden! Das ist sicher ein klarer Standort Nachteil. Wir stehen aber zu Schleswig-Holstein und zu Krempe.“ Krempe kennt aber nicht jeder – und so hat butzkies ebenso damit zu kämpfen, geeigneten Nachwuchs zu (er)halten. Ganz klar zieht es die jungen Leute in die Metropolen und nicht aufs Land – da kann der Arbeitgeber noch so attraktiv sein. „Wir suchen händeringend Ingenieure! Da hilft nur die Nähe zu Hamburg, denn in 30 Minuten Fahrzeit ist man locker in Krempe, egal ob per Bahn oder Auto.“ so Butzkies-Schiemann. An den anspruchsvollen Projekten kann es nicht liegen. Der Ministerpräsident zeigte sich ob der Vielfalt erstaunt: „Stahlbau aus Schleswig-Holstein für die deutschen Premium Automobil-Hersteller, Hotels in Dubai, Fabriken in Russland, und viele weitere Bauten weltweit gehen auf Ihr Konto. Alle Achtung, das zeigt nicht nur Können, sondern auch Mut und vor allem Leistung!“