Hier finden Ingenieure die besten Aussichten für ihre Karriere / Aufstiegschancen, Fortbildung, Reputation: Studie ermittelt, welche Unternehmen Ingenieuren die attraktivsten Arbeitsplätze bieten

Qualifizierte und motivierte Ingenieure sind am
Industrie- und Maschinenbaustandort Deutschland stark gesucht: Mehr
als 80.000 freie Stellen im Ingenieurswesen warten hier auf
qualifizierte Bewerber. Für Absolventen der Ingenieurswissenschaften
stellt sich deshalb weniger die Frage, ob sie einen Arbeitsplatz
finden. Sondern vielmehr: Wo finde ich die besten Jobs? Orientierung
bietet jetzt das Siegel „Top-Karrierechancen für Ingenieure“, das das
Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag
von Focus und Focus Money an Unternehmen vergibt, die den High
Potentials aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich
überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen und Karrierechancen
bieten sowie über eine Reputation als Innovator verfügen. In einer
kombinierten Fragebogen- und Social-Listening-Analyse wurden die nach
Mitarbeiteranzahl größten 17.500 Unternehmen mit Sitz in Deutschland
untersucht. 351 Firmen aus 100 unterschiedlichen Branchen
qualifizierten sich für das Siegel.

Mit Hilfe eines an die Unternehmen verschickten Fragebogens
ermittelten die Forscher des IMWF, wie hoch der Anteil der Ingenieure
sowohl in der Belegschaft insgesamt als auch unter den
Führungspositionen in den jeweiligen Betrieben ausfällt. Und wie
stark die Firmen die weitere Qualifizierung ihrer Angestellten
fördern. Parallel dazu untersuchten die Studienpartner Ubermetrics
und Beck et al. Services in einer Social-Listening-Analyse die
Online-Reputation der betrachteten Unternehmen in Bezug auf
Technologie, Karriere und Innovationskraft. Mit Hilfe Künstlicher
Intelligenz wurden dazu 9,5 Millionen öffentliche Nennungen der
Firmen im Internet inklusive der Sozialen Medien erfasst und
ausgewertet. Für das Siegel „Top-Karrierechancen für Ingenieure“
qualifizierten sich das jeweils am besten abschneidende Unternehmen
seiner Branche sowie diejenigen, die mindestens 75 Prozent der
Leistung ihres Branchen-Primus– erreichen.

Größte Auswahl an attraktiven Arbeitgebern im Maschinenbau und bei
Automobilzulieferern

Im Bereich Maschinenbau verdienten sich insgesamt 33 Unternehmen
ein Siegel – mehr als in jeder anderen Branche. An der Spitze steht
hier der global aufgestellte Technologiekonzern Kurtz Ersa aus dem
unterfränkischen Kreuzwertheim. Das bald 250 Jahre bestehende
Familienunternehmen führt das Maschinenbau-Ranking vor dem
Haustechnik-Spezialisten Glen Dimplex Deutschland und der
FRIMO-Gruppe aus Lotte bei Osnabrück an.

Auch unter den Automobilzulieferern bieten überdurchschnittlich
viele Unternehmen Top-Karrierechancen für Ingenieure. Die auf
Dichtungs-, Abschirm- und Ventilhaubensysteme für die
Automobilindustrie spezialisierte Reinz-Dichtungs-GmbH aus Neu-Ulm
führt hier ein Feld von 13 Firmen vor den Experten für
Abgastechnologie der Friedrich Boysen GmbH und Co. KG und der
Eckerle-Gruppe an.

Ein eher schwaches Bild zeichnet das Baugewerbe: Obwohl gerade an
Bauingenieuren ein besonders großer Mangel in Deutschland herrscht,
konnte sich hier neben der führenden Ed. Züblin AG mit dem globalen
Giganten Hochtief aus Essen nur ein weiteres Unternehmen für ein
Siegel qualifizieren.

Fast jede Branche braucht Ingenieure

Der Bedarf an Ingenieuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nicht
nur auf solche „klassischen“ Branchen beschränkt. Mit einem Blick
über den Tellerrand können Absolventen der Ingenieurswissenschaften
auch in vielleicht überraschenden Bereichen Arbeitsplätze mit
Top-Karrierechancen finden. Zum Beispiel bei der Deutschen
Rentenversicherung, die das Ranking für Behörden und öffentlicher
Dienst anführt. Ebenso können die Lichtspieltheater der UCI Kinowelt
aus dem Bereich Fernsehen und Musik und die Provinzial Rheinland,
Branchenprimus unter den Versicherern, fortan mit dem Siegel
„Top-Karrierechancen für Ingenieure“ zeigen, dass Bewerber aus diesem
Berufszweig bei ihnen ein ausgezeichnetes und zukunftsorientiertes
Arbeitsumfeld finden können.

Hintergrundinformationen

Für die Siegel-Studie „Top-Karrierechancen für Ingenieure“ wurden
die 17.500 nach Mitarbeiteranzahl größten Unternehmen mit Sitz in
Deutschland untersucht. Die internen Karriere-Aspekte der Unternehmen
wurden mit einem Paper-Pencil-Fragebogen erfasst. Die Reputation der
Unternehmen in den Kategorien Technologie, Karriere und Innovation
wurde durch eine Social-Listening-Analyse gemessen. Dazu wurden 350
Millionen öffentliche Online-Quellen inklusive Social Media nach
Nennungen der untersuchten Unternehmen im Zeitraum vom 1. Juli 2017
bis zum 30. Juni 2018 durchsucht und mittels Verfahren der
Künstlichen Intelligenz (neuronale Netze) analysiert, den
Themenfeldern zugeordnet und einer Sentiment-Analyse unterzogen. Die
Ergebnisse beider Erhebungen wurden zusammengefasst und
branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten abgebildet.
Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den
Benchmark für alle anderen untersuchten Unternehmen innerhalb seiner
Branche. Eine Auszeichnung erhalten diejenigen Unternehmen, die dabei
mindestens 75 Punkte erreichen und im Beobachtungszeitraum der
Social-Listening-Analyse mindestens 20 Mal in den ausgewerteten
Online-Quellen genannt wurden.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die
Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für
Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende
Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die
Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen
oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem
Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte
zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an
fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen
interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er
hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting
vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von
Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es
sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das
IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird
erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen.
Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen,
relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die
Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten

Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

Pressekontakt:
Dr. Mathias Oldhaver
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Zeughausmarkt 35
20459 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 140
info@imwf.de
www.imwf.de

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