Vor dem für Donnerstag geplanten Gipfeltreffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) einen gemeinsamen Fluthilfefonds von Bund und Ländern gefordert. „Wichtig ist jetzt, dass die Menschen, die Opfer der Flut geworden sind, schnelle Soforthilfe und Solidarität erfahren. Dazu brauchen wir auch einen gemeinsamen Fonds, in den zur Hälfte Bund und Länder einzahlen“, sagte Bouffier der „Bild-Zeitung“(Mittwochausgabe). „Wenn man die Schäden der Flut von 2002 zu Grunde legt, sollte der Fonds etwa sieben Milliarden Euro umfassen und zentral vom Bund, beim Innenministerium oder beim Kanzleramt gemanagt werden. Die Länder können dabei auf die niedrigen Zinsen zurückgreifen, die der Bund derzeit nutzen kann. Wichtig ist, dass es so wenig Bürokratie wie möglich gibt. Die nötige Schadensabschätzung wird einige Zeit brauchen, aber Ende Juli Anfang August sollte der Fonds nach meiner Meinung stehen“, so Bouffier.
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