Waldbronn, 07.01.2014 – Wie man den Verkauf von Textilien online und stationär verzahnt, zeigt das Modehaus Schödlbauer. Im Web besser bekannt als Hemden Meister, hat das Traditionsunternehmen sein Ladengeschäft in Bad Kötzting nun um einen „stationären Online-Shop“ erweitert. „Unsere Beratungskompetenz im Geschäft wird dort mit unserem großen Warenlager für den Online-Shop verbunden“, resümiert Inhaberin Simone Schödlbauer. Die Idee, dem Kunden vor Ort die Auswahl des Online-Shops zu bieten, wurde kürzlich mit dem dritten Platz beim Innovationsaward der bayerischen Rid Stiftung ausgezeichnet.
„Ãœber einen Touch-PC im Ladengeschäft können die Kunden nun durch die rund 25.000 Hemden stöbern, die wir zwei Stockwerke höher auf Lager haben“, erläutert Inhaber Peter Schödlbauer. Eine Auswahl, die aus Platzgründen im Ladengeschäft nicht angeboten werden kann. Das Design des Online-Shops www.hemden-meister.de, der auf dem D&G-Internet-Shop basiert, wurde hierfür auf die wesentlichen Inhalte reduziert und für die Bedienung an einem Touch-Bildschirm optimiert. Artikeldaten wie Preise, Beschreibungen und Bilder, aber auch Bestände und Lagerplätze erhält der Shop dank automatischer Replikation regelmäßig vom Warenwirtschaftssystem. Hier setzt das Modehaus Schödlbauer auf das D&G-Versandhaus-System VS/4. Dank des nahtlosen Zusammenspiels der beiden Systeme konnte das Projekt innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden.
Bei der Auswahl der Artikel wird der Kunde durch ein Größen-Perfektionierungssystem unterstützt, das anhand von Geschlecht, Alter, Gewicht und Körpergröße die passende Konfektionsgröße ermittelt. Zudem steht das geschulte Verkaufspersonal beratend zur Seite, wenn es bspw. Fragen zu den zahlreichen Sonderarmlängen oder Kragenformen gibt.
Ist der passende Artikel gefunden, können die Mitarbeiter des Modehauses direkt aus dem Warenkorb des stationären Online-Shops einen Kommissionierschein drucken und die Ware aus dem angeschlossenen Lager so schnell beschaffen.
„Die Idee, die Vielfalt des Online-Shops mit der Beratung vor Ort zu verknüpfen, hat uns den dritten Platz von 60 Bewerbern beim Innovationsaward der bayerischen Rid Stiftung und einen ganz ordentlichen Verkaufsschub im Laden ermöglicht“, so Henrik Henke, der die Realisierung der Idee beim Modehaus Schödlbauer betreut hat. „Unseren Claim – größtes Hemdenangebot Ostbayerns – haben wir mit dem Projekt in die Tat umgesetzt.“
Weitere Informationen unter:
http://www.dug-software.de