Heliflieger bleibt wegen Obama und G7 am Boden

München, den 8. Juni 2015. Während des diesjährigen G7-Gipfels in Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen herrscht Flugverbot für Privatflugzeuge in großen Teilen Oberbayerns. Diese bisher größte Einschränkung in Deutschlands Geschichte betrifft auch die Heliflieger Deutschland GmbH am Flugplatz Jesenwang westlich von München. Dabei ist der Flugplatz Jesenwang 80 km Luftlinie entfernt vom Tagungsort.

„Trotz ausgezeichneter Wetterlage bei sommerlichen Temperaturen können wir mit unseren Gästen am 7. und 8. Juni nicht in die Luft gehen. Ab 9. Juni 2015 starten wir unsere Helikopter wieder wie gewohnt und stehen für Rundflüge über München und im Alpenraum zur Verfügung“, berichtet Dirk Schepanek, Hubschrauberpilot und Geschäftsführer der Heliflieger Deutschland GmbH.

Erst kürzlich erregte Heliflieger Deutschland großes Aufsehen im Vorfeld des G7-Gipfels, als man Barack Obama zu einem VIP-Flug am Flugplatz Jesenwang vermutete. Viele Gäste fragten sich, ob es wirklich Obama war, der in den Helikopter stieg und sich per Hubschrauber-Rundflug vor den offiziellen Treffen womöglich einen Eindruck von München und Umgebung verschaffen wollte. Es stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei besagter Person um Luis Lay, einen professionellen Obama-Doppelgänger, handelte. Mittlerweile ist der echte Barack Obama in Elmau angereist, und die G7-Verhandlungen laufen auf Hochtouren.

„Wir sehen die momentane Luftraumbeschränkung in unserer Flugregion als übertrieben an – aber insgesamt doch relativ gelassen. Dennoch freue ich mich, dass wir ab 9. Juni wieder abheben und unseren Gästen einmalige Rundflugerlebnisse bieten können“, kommentiert Dirk Schepanek.