Heiner Geißler rät zu Vermittlungsgesprächen über Hochmoselbrücke / Der Schlichter von S21 in „Ländersache“ am 21.10.2010 im SWR Fernsehen

Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler empfiehlt,
dass sich auch an der Mosel Gegner und Befürworter des geplanten
Hochmoselübergangs zusammensetzen und Gespräche führen. Dieses
Verfahren müsse transparent sein. Geißler sagte am 21.10.2010 im
politischen Magazin „Ländersache“ im SWR Fernsehen: „Ich würde, sowie
ich die Dinge sehe, eigentlich empfehlen, dass man bei diesem
Stadium, in dem sich die Brücke befindet, eben auch noch einmal den
Versuch macht, dass sich Gegner und Befürworter an einen Tisch
setzen, dass dies transparent gemacht wird. In Mainz mit dem
Kohlekraftwerk ist es rechtzeitig geschehen und hatte ein Ergebnis.
Bei der Brücke ist es möglicherweise schon zu spät für ein
transparentes Verfahren. Dann muss man das eben nachholen.“ Das
Projekt Moselquerung bei Zeltingen-Rachtig ist nach langen
Rechtsstreitigkeiten vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig 2008
abgesegnet worden. Inzwischen haben die ersten Bauarbeiten an einer
Zufahrtsstraße zur geplanten Brücke begonnen.

Zitate sind frei bei Quellenangabe „Ländersache im SWR Fernsehen“.

Bei Fragen können Sie sich an Andreas Heerwig, Redaktion
„Ländersache“, Tel.: 06131 / 929 3519 wenden.