Heils Rentenpläne – überteuert und ineffizient

Zu den Rentenplänen von Arbeitsminister Hubertus
Heil erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Arbeitsminister Heil verspricht Generationengerechtigkeit,
tatsächlich wird aber wieder einmal die junge Generation zur Kasse
gebeten. Sein Rentenpaket macht Versprechungen, die uns alle am Ende
teuer zu stehen kommen.

Die Finanzierung des Rentenpakets soll über den Bundeshaushalt
erfolgen, wodurch Bürger und Unternehmen in zweistelliger
Milliardenhöhe zusätzlich belastet würden. Völlig zurecht warnt der
Bundesrechnungshof vor den Kosten der geplanten Rentenreform. In zwei
Jahren erreicht der Bundeszuschuss 100 Milliarden Euro pro Jahr.
Diese Lasten bestehen dann langfristig, unabhängig davon, ob die
Steuereinnahmen dann noch sprudeln.

Leider hält die Große Koalition auch am Gießkannenprinzip fest.
Die Mütterrente käme beispielsweise Müttern aller Einkommensklassen
zu Gute, unabhängig von ihrem tatsächlichen Haushaltseinkommen.
Zielgerichtete Maßnahmen, wie etwa ein Wohngeld für Erwerbsschwache
im Rentenalter, könnte von Altersarmut Bedrohten viel effizienter
helfen.“

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