Die Berufsorientierungstage wurden von der Handwerkskammer
Cottbus eingeführt, um Jugendlichen, die kurz vor dem Schul-
abschluss stehen, bei der Berufswahl behilflich zu sein.
Doch nun will sie schon früher ansetzen: „Uns ist bewusst,
dass wir ein sehr junges Publikum ansprechen, aber die Kinder
sollen die Möglichkeit haben, frühzeitig einen Blick dafür
zu entwickeln, was sie später einmal werden möchten.Nur so
können sie sich im Unterricht und in Praktika optimal auf das
spätere Berufsleben vorbereiten“ erklärt Projektleiter Oliver
Huschga.
Vor Ort im BTZ wird der Projektleiter die Schüler und ihre
Lehrer begrüßen und sie zu einem Rundgang durch die Ausbildungs-
stätte der HWK einladen. Hier präsentiert er ihnen einige der
170 Handwerksberufe und beantwortet Fragen zu Ausbildung,
Schwerpunkten und Berufsalltag. „So erfahren die Schüler, dass
beispielsweise ein Bäcker um 2 Uhr morgens aufstehen muss,
wohingegen ein Gebäudereiniger manchmal bis spät in die Nacht
arbeitet. Es ist wichtig, dass die Kinder wissen, was sie im
späteren Berufsleben erwartet, damit sie nicht mit falschen
Vorstellungen an eine Ausbildung herangehen“, so Oliver
Huschga.
Mit den Berufsorientierungstagen für Grundschüler setzt die
Handwerkskammer Cottbus schon frühzeitig an, um Orientierung
bei der Berufswahl zu bieten. Mit Hilfe des so genannten
Regionalbudgets Cottbus „Regionalentwicklung stärken – Beschäf-
tigungsperspektiven eröffnen“, um das sich die HWK erfolgreich
beworben hat, soll die berufliche Frühorientierung positiv
beeinflusst werden. Weitere Berufsorientierungstage sind mit
Paul-Werner Oberschule und dem Leichhardt-Gymnasium geplant.