London / Frankfurt am Main, 11.01.2011 – Bis 2014 werden in europäischen und nordamerikanischen Unternehmen über 1,3 Millionen Arbeitsplätze abgebaut. Dies prognostiziert das weltweit operierende Beratungsunternehmen The Hackett Group (THG; NASDAQ: HCKT) in einer aktuellen Studie. Untersucht wurden weltweit über 4.000 Unternehmen mit Umsätzen über einer Milliarde Dollar. Die Analyse zeigt, dass trotz des weltweiten Wirtschaftsaufschwungs viele Verwaltungsjobs durch Offshoring-Maßnahmen in Billig-Lohnländer verlagert werden.
Die Studie zeigt, dass sich der Offshoring-Trend fortsetzt. Bereits in den Jahren 2000 und 2010 waren folgende Verwaltungsbereiche vom Personalabbau besonders betroffen:
• IT mit rund 1,58 Millionen Arbeitsplätzen,
• Finanzen mit 561.000,
• Beschaffung verlor rund 407.000 und
• Personal etwa 212.000 Arbeitsplätze.
Der Personalabbau in den Back Office-Bereichen Personal, Finanzen, IT hatte bereits in den Jahren 2000 bis 2007 eingesetzt – in diesem Zeitraum wurden rund 1,4 Millionen Stellen gestrichen. Unternehmen sparten dadurch etwa 333 Mrd. Dollar.
In 2008 und 2009 wurden in den Back-Office-Bereichen Personal, Finanzen, IT und Beschaffung insgesamt 1,1 Millionen Stellen abgebaut. 2009, so konstatiert die Hackett-Studie, brachte Europa und Nordamerika die größte Arbeitslosigkeit seit 26 Jahren: Rund 669.000 Menschen haben in diesem Jahr ihren Job verloren.