Guttenberg bei JU-Deutschlandtreffen in Berlin

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg war am Samstag der umjubelte Festredner beim
Deutschlandtreffen der Jungen Union in Berlin. Anlass der
traditionsreichen Veranstaltung im Konrad-Adenauer-Haus war der 20.
Jahrestag der Deutschen Einheit. Vor mehreren hundert Teilnehmern aus
ganz Deutschland hob der CSU-Politiker die gemeinsame Aufbauleistung
der Menschen in Ost und West hervor. Dies sei eine Erfolgsbilanz.
Zugleich wandte sich Guttenberg scharf gegen die Grünen, die in
Regierungsverantwortung stets versagt hätten. Der Minister
bezweifelte, dass deren Umfragewerte berechtigt seien. Er betonte,
dass Politik Führung bedeute und die Fähigkeit, unbequeme Maßnahmen
auch gegen Widerstände durchzusetzen. Die Junge Union müsse
langfristig denken und sich auch an traditionellen Werten
orientieren.

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, hatte
zu Beginn erklärt, die Junge Union habe stets an die
Wiedervereinigung Deutschlands geglaubt und jahrzehntelang an das
Unrecht in der DDR erinnert. „Wir haben die Menschen jenseits von
Mauer und Stacheldraht niemals vergessen. Am Jahrestagen wie dem 17.
Juni oder dem 13. August waren tausende JU-Mitglieder auf den
Straßen, um für Frieden und Freiheit zu demonstrieren. Als am 9.
November 1989 die Mauer fiel und unser Vaterland am 3. Oktober 1990
wiedervereinigt wurde, ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Wir
danken dem Kanzler der Einheit, Helmut Kohl, für seine einmalige
historische Leistung!“

Das Deutschlandtreffen der Jungen Union fand zum 3. Mal im
Berliner Konrad-Adenauer-Haus statt. Vom 15. bis 17. Oktober 2010
trifft sich die Junge Union zu ihrem Deutschlandtag in Potsdam. Gäste
werden u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bayerns
Ministerpräsident Horst Seehofer sein.

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