Schüler sind keine kleinen Erwachsenen. Sie denken anders und richten ihr Handeln an eigenen Grundsätzen aus. Wer diese versteht, der erkennt, warum Schüler manche Inhalte nie begreifen, für Arbeiten erst kurz vorher lernen oder den Unterricht stören. Es geht in der Veranstaltung darum, die Denkweise von Schülern zu verstehen und daraus Lösungen zu entwickeln, um sie dahinzu bringen, wo sie hin sollen.
Es geht also um eine schulische „Führungslehre“.
Die Teilnehmer erfahren etwas über unterschiedliche Führungsstile, den Wert von Ritualen („classroom mangement“) oder die Spieltheorie. Diese erklärt, wie man als Lehrkraft so ernst genommen wird, dass Ermahnungen glaubhaft wirken. Im Zentrum steht das falsche und richtige Einwirken auf Schüler, die sich nicht an geltende Regeln halten. Denn gerade schwierige Schüler brauchen Sicherheit durch eine klare Führung.
Dr. Günther Hoegg, selbst Lehrer und Verfasser des Buches „Gute Lehrer müssen führen“ widmet sich mit Humor und viel Praxisbezug diesem brisanten Thema. Er versteht es, seine Zuhörer mit dem nötigen und vor allem wirksamen Know-how zu versorgen.