
Der Tag hat kaum begonnen, da ist er für Sie auch schon gelaufen. Da soll die Technik alles einfacher und effizienter machen. Aber stattdessen raubt sie Ihnen die Nerven und eine Menge Arbeitszeit. Keine Angst! Damit sind Sie nicht allein. Jeder von uns könnte von endlos vielen ärgerlichen Momente berichten, die uns die digitale Welt beschert. Ich auch.
Auch wenn Sie sich dann und wann hilflos und überfordert fühlen:
Es ist keine Option, sich aus der Digitalisierung dieser Welt herauszuhalten. Nicht im Berufsleben und nicht privat. Spätestens am Fahrkartenautomaten oder wenn die Krankenkasse Daten online erhalten möchte, ist jeder gefordert. Warum also nicht „Ja“ sagen zu dem, was ohnehin schon ist. Widerstand ist zwecklos und kostet Kraft, die Sie für den selbstbestimmten Umgang mit der neuen Welt brauchen.
Wünschen Sie sich Ihren Schwarz-Weiß-Röhrenfernseher zurück?
Alle Aufregung, alles Haareraufen bringen uns nicht weiter. Haben wir uns die Digitalisierung gewünscht? Nein. Schließlich kann man sich nicht wünschen, was man nicht kennt. Aber: Ist Ihnen bewusst, wie selbstverständlich Sie bereits die Vorteile der schönen neuen Welt genießen?
Andererseits strengt es natürlich an, immer wieder Neues zu lernen und scheinbar immer öfter fremdbestimmt zu sein. Wenn Sie wüssten, wie oft ich gern vor den neuen Technologien geflüchtet wäre! Aber die digitale Technik hat mich verfolgt. Denn sie verändert auch meine Arbeitsweise, meine Kommunikation.
Warum fällt uns die Digitalisierung so schwer?
Wir sind eben keine Techniker. Wir kommen aus einer analogen Welt. Und außerdem:
1. Das haben wir schon immer so (analog) gemacht.
Wir klammern uns an die analoge Welt, weil sie uns vertraut ist. Das ist die Welt, deren Regeln wir kennen und die wir im Griff zu haben glauben. Und jetzt sollen wir alles ändern. Wollen wir tief in unserem Inneren aber gar nicht. Was bisher gut funktioniert hat, will der Mensch naturgemäß nicht ändern. Analog wird aber nach und nach abgeschaltet. Es kann definitiv kein „weiter so“ geben.
2. Jedes Projekt hat ein Ende …
… nur die Digitalisierung nicht. Denn diese Projekte verändern alle Lebens- und Arbeitsprozesse grundlegend und unumkehrbar. Wie einst der ebenso umstrittene Weg von der Pferdekutsche zur Eisenbahn und zum Automobil für jedermann.
3. Wir haben gern die Kontrolle.
Das mag in einer linearen, vorhersehbaren, analogen Welt teilweise gelingen. Aber in einer digital vernetzten, sich selbst optimierenden Welt? Keine Chance. Da finden sich förmlich in Lichtgeschwindigkeit Lösungen, gravierende Veränderungen geschehen in einem Wimpernschlag durch Synergien, Wissenstransfer und Echtzeitkommunikation quer über den Globus rund um die Uhr.
4. Wir haben keine Zeit.
Wir wollen digitales Wissen schnell nebenher lernen, statt uns dafür Zeit zu nehmen und hineinzuwachsen. Die Umstellung der Technik und die damit einhergehende Veränderung aller Arbeitsprozesse ist eine große Herausforderung. Nicht mehr und nicht weniger als das Laufen oder später das Lesen und Schreiben in der Schule zu erlernen. Wenn wir uns dann noch mit Tagesaufgaben ohne Spielraum überfrachten, läuft alles aus dem Ruder, sobald die Technik streikt.
5. Das können wir allein.
Das Wissen vervielfacht sich in der digitalen Welt exponentiell. Wer glaubt, er könne in dieser Wissensgesellschaft alles allein bewältigen und mit dem sich ständig erneuernden Erkenntnisstand Schritt halten, wird sehr schnell an seine Grenzen stoßen.
Frust und Stress sind die Folgen. Wenn Sie gestresst und verärgert sind, fällt es bestimmt auch Ihnen deutlich schwerer, freundlich und einfühlsam zu sein. Und nicht nur das. Ihr Gehirn ist dann in keinem guten Zustand. Sie konzentrieren und erinnern sich schlechter, das Lernen fällt schwer.
Schlechte Gewohnheiten kosten Wohlbefinden – in der digitalen Welt wie in der analogen.
Welche Gewohnheiten das sind, und wie Sie diese ganz schnell ablegen, lesen Sie in meinem neuen Buch „Willkommen Digitale Welt“. Sie erfahren außerdem:
Die 10 wichtigsten Fehler der Analogdenker, die in der digitalen Welt nicht mehr funktionieren.
10 Strategien für mehr digitale Selbstbestimmung.
Die besten Ideen für Führungskräfte und Mitarbeiter, damit eine harmonische Digitalisierung gelingt.
Wie Sie Flexibilität und Perspektivwechsel trainieren.
Wie Sie auch im digitalen Zeitalter durch Ihr Denken Ihr Wohlbefinden selbst bestimmen.
Schaffen Sie sich Ihre eigene digitale Welt! Stellen Sie sich vor, Sie könnten wie auf Knopfdruck negative Gedanken und Emotionen zerstäuben! Stattdessen baden Sie in Zuversicht und Gelassenheit. Egal, wie lange das Update dauert, warum die Software mal wieder streikt oder Sie ein Passwort vergessen haben.
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