„Der heutige Baustart des Fraunhofer-Centers für
Silizium-Photovoltaik CSP ist ein Meilenstein für den Solarstandort
Sachsen-Anhalt. Die 60 Millionen Euro Fördergelder von Europäischer
Union, Bund und Land für die Gründungsidee des
Wirtschaftsministeriums sind gut angelegt. Wir sichern damit
nachhaltig die Innovationsfähigkeit unserer Solarbranche. Die
Forschungsstrategie lautet: Mehr Solarstrom aus weniger Silizium.
Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Sachsen-Anhalt
langfristig ein wichtiger Produktions- und Forschungsstandort für den
Wachstumsmarkt Photovoltaik bleibt. Dies ist umso wichtiger, weil
sich die Solarindustrie neben der Chemie- und Kunststoffindustrie,
der Optik und der Mikroelektronik zu einem der wichtigsten
Industriezweige Mitteldeutschlands entwickelt hat, der zudem seine
Konzernzentralen in der Region hat.“
Dies sagte Sachsen-Anhalt Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff
anlässlich der heutigen Grundsteinlegung für den Neubau des
Fraunhofer-CSP am Wissenschaftsstandort „weinberg campus“ in Halle.
Dort entsteht auf rund 4.000 m² das neue Zentrum für angewandte
Forschung in den Bereichen Solarmodule, Solarwafer und
Kristallisationstechnologien. Es wird im Endausbau (Mitte 2012) über
60 Vollzeitstellen, 20 Doktorandenstellen sowie 40 Praktikumsplätze
verfügen. Haseloff: „Durch die Kooperation mit der
Martin-Luther-Universität wird das CSP auch zur Ausbildungsstätte für
Studenten und Doktoranden und soll so einen Teil des dringend
benötigten Fachkräftenachwuchses sichern.“ Für den Neubau des
Institutshauptgebäudes am „weinberg campus“ sind 47,2 Millionen Euro
veranschlagt. Hinzu kommen 12,8 Millionen Euro für das bereits im Bau
befindliche Modultechnologiezentrum am Standort Schkopau. Damit
gehört das CSP zu den größten Vorhaben der wirtschaftsnahen
Forschungsinfrastruktur in Mitteldeutschland.
Zum Hintergrund:
Das Fraunhofer-CSP ist eine gemeinsame Einrichtung des
Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM (Halle) und des
Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg. Es
gliedert sich in die Bereiche „Zuverlässigkeit und Technologien für
Netzparität“ und „Labor für Kristallisationstechnologie“.
Sachsen-Anhalt stellt für den CSP-Neubau insgesamt 52,5 Millionen
Euro aus EU- und Landesmitteln bereit. Die Fraunhofer-Gesellschaft
übernimmt 7,5 Millionen Euro aus der Grundfinanzierung des Bundes.
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