Groß- und Außenhandelsunternehmen im Ruhrgebiet für 2012 positiv gestimmt

Essen, 12. Januar 2012*****Die viel diskutierte Wirtschaftskrise scheint 2011 an den Groß- und Außenhandelsunternehmen im Ruhrgebiet weitgehend vorbeigegangen zu sein. 83,5 Prozent der im Dezember 2011 vom AGAD – Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. befragten Mitgliedsunternehmen bezeichneten die allgemeine Geschäftslage in 2011 als gleichbleibend gut bis befriedigend. Und auch die Konjunkturprognosen für das 1. Halbjahr 2011 sind mehrheitlich vom Optimismus getragen. 58,8 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass die Geschäfte auch 2012 gleichbleibend gut gehen. 15, 3 Prozent der Unternehmen glauben sogar, dass die Geschäfte in den ersten sechs Monaten besser als im Vorjahr laufen werden. Als betriebliche Hauptrisiken für die Konjunktur 2012 bezeichneten 26,5 Prozent der Unternehmen die Inlandsnachfrage, dicht gefolgt von den Rohstoffpreisen, der Rohstoffverfügbarkeit (20,5 Prozent) und der Finanzkrise (19,5 Prozent).

Gedämpfter sind dagegen die Erwartungen an die Auftragslage im 1. Halbjahr 2012 vor allem, wenn es um Auslandsaufträge geht. Erwarten 63,5 Prozent der befragten Unternehmen in 2012 eine gleichbleibend gute bzw. bessere Auftragslage im Inland, ist die Zahl der Optimisten bei den Auslandsaufträgen mit nur 34,1 Prozent in der Minderheit. Die Unsicherheit über die Entwicklung der Auslandsaufträge drückt sich auch dadurch aus, dass 47 Prozent der Unternehmen überhaupt keine Einschätzung abgaben.

Gefragt nach den Ertragserwartungen für 2012 obsiegt aber die positive Einstellung bei den Unternehmen. Während für 2011noch 75,3 Prozent der Befragten die Ertragslage als befriedigend bzw. besser bezeichneten, glauben jetzt 81,2 Prozent an eine gleichbleibende bzw. bessere Entwicklung des Ertrages in 2012.

Bei den aktuellen Investitionen für 2011 lagen 88,2 Prozent der Groß- und Außenhandelsunternehmen im Ruhrgebiet im bzw. über Plan. Hinsichtlich der Investitionsplanung für 2012 behalten die Befürworter mit 55,3 Prozent nur knapp die Oberhand gegenüber den Pessimisten mit 44,7 Prozent.

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