Berlin, 19. Juli 2010
045/10
Zum Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20.
Juli 1944 erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann
Gröhe:
Der 20. Juli 1944 ist ein herausragendes Datum in der deutschen
Geschichte. Als Demokraten gedenken wir heute der Widerstandskämpfer,
die unter Einsatz ihres Lebens gegen die menschenverachtende Diktatur
Adolf Hitlers gekämpft haben. Für die CDU, an deren Gründung
Mitglieder des Widerstands maßgeblich beteiligt waren, sind die
Widerstandskämpfer des 20. Juli ein leuchtendes Beispiel für
Zivilcourage und den Sieg des Gewissens über blinden Gehorsam. Sie
sind politisches und staatsbürgerliches Vorbild.
Der 20. Juli 1944 ist somit ein entscheidendes Datum, gerade auch
für das Selbstverständnis unserer Bundeswehr. Denn das Leitbild des
Staatsbürgers in Uniform geht nicht zuletzt auf diesen Tag zurück.
Für die CDU Deutschlands ist klar: Auch in der tief greifenden
Strukturreform, vor der die Bundeswehr steht, wird dieses Leitbild
weiter Bestand haben. Unabhängig davon, wie die Bundeswehr der
Zukunft ausgestaltet sein wird, gibt es keinen Zweifel daran, dass
die Soldatinnen und Soldaten tief in der demokratischen Ordnung der
Bundesrepublik verwurzelt sind. Auf diese Erfolgsgeschichte können
wir stolz sein.
Es ist deshalb gut und wichtig, dass am Jahrestag des
gescheiterten Attentats wieder junge Soldatinnen und Soldaten vor dem
Reichstagsgebäude ihr Gelöbnis feierlich und öffentlich ablegen.
Damit wird deutlich, dass die Bundeswehr in der Mitte unserer
Gesellschaft steht und wir großen Respekt vor ihrer schwierigen und
oft auch gefährlichen Arbeit für Frieden und Freiheit haben.
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