GETT gewinnt Sächsischen Meilenstein 2018

Wirtschaftswissenschaftler betrachten Unternehmen häufig als komplexen Organismus mit ganz eigenen Regeln und Dynamiken. Vor diesem Hintergrund ist eine Unternehmensübergabe mit einem chirurgischen Eingriff vergleichbar. Dabei kommt dem „organischen“ Zusammenspiel aller Einzelelemente nach erfolgtem Transfer noch mehr Bedeutung zu als dem Ãœbergabeprozess an sich. „Ganz offenbar haben wir es geschafft, mit unseren Mitarbeitern ein echtes Team auf allen Ebenen zu bilden. Das ist definitiv nicht selbstverständlich in Anbetracht unzähliger Beispiele, in denen eine neue Unternehmensführung zu vielfältigen Friktionen und damit zu Performanceverlust und am Ende sogar zu existenzbedrohenden Szenarien führen kann.“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Pierre Beer.

Ein wesentlicher Faktor der erfolgreichen Übernahme ist dem 37-Jährigen zu Folge die Tatsache, dass das neue Management aus den Reihen der Mitarbeiter kommt. Dies trage dazu bei, die Themen der Belegschaft nachzuvollziehen. Ein weiterer Faktor sei die Partizipation jedes Mitarbeiters. Diese werde durch Transparenz, das Prinzip der offenen Türen sowie durch Teilhabe am Erfolg gelebt.

Im fünften Jahr der Nachfolge präsentiert GETT sich als multinational agierende Unternehmensgruppe, die weiterhin stabil wächst und sich neue Potenziale erschließt. Gleichsam sichert das Unternehmen so nachhaltig Arbeitsplätze am Standort. Der Sächsische Meilenstein gilt für das neue GETT-Management als Wegmarkierung für die sichere Überwindung des ersten und schwierigsten Abschnittes einer Unternehmensübernahme.