GesundheitsMONITOR:Ärzte wollen bestehendes System behalten / Jeder zweite Mediziner möchte bei Einsparungen Industrie und „Kassen“ zur Kasse bitten

Deutschlands Ärzte sind skeptisch. Mehr als acht
von zehn Medizinern (84,3%) glauben nicht daran, dass die Politik in
der Lage ist, das bestehende Gesundheitssystem auf neue und damit
verlässliche Füße zu stellen. Warum es – aus Sicht der Ärzte – also
überhaupt versuchen? Eine absolute Mehrheit (51,6%) ist dafür, alles
so zu lassen, wie es ist. So das Ergebnis des monatlich erscheinenden
GesundheitsMONITORs von CompuGroup Medical, Medical Tribune und
Rhein-Zeitung, der im Juni / Juli über 400 Ärzte repräsentativ
befragt hat.

Noch zurückhaltender sind Deutschlands Ärzte bei einem möglichen
Griff in die eigenen Taschen. 93,4% sind nicht bereit, durch eigenen
Honorarverzicht zur Rettung der leeren Gesundheitskassen beizutragen.
Hier sollte – zumindest nach dem Willen der Mediziner – bei den
Krankenkassen (33,7%) und der Pharmaindustrie (28,0%) begonnen werden
– gefolgt von einem höheren Beitrag der Krankenhäuser (16,4%).

Auch bei der Bereitschaft ihrer Patienten sehen die Mediziner
wenig finanzielle Hilfsbereitschaft für die Solidarkassen am
Gesundheitshorizont. 60,5% gehen nicht davon aus, dass die
Versicherten bereit sind, noch mehr Krankenkassenbeiträge als bisher
zu berappen.

Was könnte also die Zukunft sein? Die Antwort überrascht – und das
mit absoluter Mehrheit (51,6%): Das bestehende System mit seinen
Einheits- und Zusatzbeiträgen soll erhalten bleiben und
weiterentwickelt werden. Die Kopfpauschale von Gesundheitsminister
und Arzt-Kollege Philipp Rösler sieht nur jeder Fünfte (20,5%) als
perspektivreiche Option. Die Bürgerversicherung der SPD schafft es
gerade mal auf 17,7%.

Der CGM GesundheitsMONITOR:

Der CGM GesundheitsMONITOR ist eine gemeinsame Initiative der
CompuGroup Medical, der Medical Tribune sowie der Rhein-Zeitung.
Monatlich werden repräsentative Umfragen unter 440
Allgemeinmedizinern, Internisten, Kinderärzten und Gynäkologen zu
aktuellen Fragestellungen im Gesundheitssystem durchgeführt. Grafiken
zum Download und kostenlosem Abdruck, Veröffentlichung sowie
Informationen zur repräsentativen Umfrage finden Sie unter
www.cgm-gesundheitsmonitor.de

Ãœber CompuGroup Medical AG

CompuGroup Medical ist eines der führenden eHealth-Unternehmen
weltweit. Seine Softwareprodukte zur Unterstützung aller ärztlichen
und organisatorischen Tätigkeiten in Arztpraxen und Krankenhäusern,
seine Informationsdienstleistungen für alle Beteiligten im
Gesundheitswesen und seine webbasierten persönlichen Gesundheitsakten
dienen einem sichereren und effizienteren Gesundheitswesen. Grundlage
der CompuGroup Medical Leistungen ist die einzigartige Kundenbasis
von etwa 360.000 Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Netzen sowie
sonstigen Leistungserbringern. CompuGroup Medical ist das
eHealth-Unternehmen mit der weltweit größten Reichweite unter
Leistungserbringern. Das Unternehmen ist in 14 europäischen Ländern
sowie in Malaysia, Saudi Arabien, Südafrika und in USA tätig und
beschäftigt derzeit rund 2.800 Mitarbeiter.

Ãœber Medical Tribune:

Seit über 40 Jahren gehört die Medical Tribune zu den
meistgelesenen Fachtiteln für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte.
Die beliebte Wochenzeitung bietet eine attraktive Mischung
praxisrelevanter Themen aus Medizin, Gesundheits- und Berufspolitik
sowie fachspezifische Wirtschaftsfragen. In einzigartiger Weise
verwirklicht Medical Tribune vielseitige Fortbildung, persönliche
Beratung und Lesefreude in einem Zeitungskonzept. Die
Erfolgsgeschichte der Medical Tribune wird seit Jahrzehnten von der
unabhängigen Leserschaftsuntersuchung (LA-MED) dokumentiert. Mehr
unter www.medical-tribune.de

Ãœber Rhein-Zeitung:

Das Verbreitungsgebiet der Rhein-Zeitung verbindet die
Ballungsräume Köln-Bonn und das Rhein-Main-Gebiet. Im Zentrum liegt
die wirtschaftsstarke Region um Koblenz. Mit einer Auflage von rund
224.000 Exemplaren und 17 Lokalausgaben zählt die Rhein-Zeitung ca.
640.000 Leser.

Pressekontakt:
CompuGroup Medical AG
Barbara Zörner
Referentin Presse und Medien
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