GESSLEIN im Halbfinale beim „Großen Preis des Mittelstandes“

GESSLEIN im Halbfinale beim „Großen Preis des Mittelstandes“
Die Gesslein-Geschäftsführer Jeannine Merkl und Alexander Popp nahmen die Urkunde entgegen.
 

Mit der Aufnahme in die Juryliste hat Gesslein nun auch die zweite Stufe des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ erreicht. Der Kinderwagenhersteller aus Redwitz zählt damit zu den 170 Kandidaten der Wettbewerbsregion Bayern, die aus 1127 nominierten Unternehmen ausgewählt wurden.
Er gilt als der Oskar des deutschen Mittelstandes, und tatsächlich hat die bronzene Statue, die im September an die Gewinner-Betriebe aus vier deutschen Regionen übergeben wird, eine gewisse Ähnlichkeit mit dem berühmten amerikanischen Filmpreis. Fakt ist, dass es sich beim „Großen Preis des Mittelstandes“ um den resonanzstärksten deutschen Mittelstandswettbewerb handelt. Die teilnehmenden Unternehmen können sich nicht bewerben sondern werden von Institutionen, Kommunen, Kammern, Verbänden, Unternehmen und Persönlichkeiten nominiert.
Ein entscheidendes Kriterium für eine erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme ist unter anderem die Innovationsfreude und -kraft des Unternehmens. „Wir entwickeln unsere Kinderwagenmodelle stetig weiter. Ein besonderer Meilenstein für uns ist die Markteinführung unseres neuen Premium-Kinderwagens INDY im Juni. Mit seiner innovativen Technik und seinem modernen Design ist er unser Kinderwagen von morgen mit großem Potential für die gesamte Firmenentwicklung“, erklärt Geschäftsführer und Chefentwickler Alexander Popp.
Aber auch bei Kriterien wie der Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie dem Engagement in der Region konnte Gesslein punkten. Denn das Traditionsunternehmen, das in diesem Jahr sein 65-jähriges Bestehen feiert, ist seit jeher ein verlässlicher Arbeitgeber, der am Standort Oberfranken festhält und das soziale und kulturelle Leben vor Ort unterstützt. „An unserem Standort in Redwitz-Mannsgereuth haben wir erst einen großen Neubau errichtet und kürzlich in Betrieb genommen. Wir haben Fertigungsabläufe optimiert und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen“, betont Geschäftsführerin Jeannine Merkl. Dass das Engagement und der Unternehmenserfolg von Gesslein jetzt auch die Wettbewerbsjury überzeugt, freut sie besonders: „Als eine von 170 bayerischen Firmen und einziger Kinderwagenhersteller im Halbfinale zu sein, ist für uns eine besondere Ehre.“
Und natürlich hofft man bei Gesslein auch dabei zu sein, wenn am 26. September in Würzburg die bayerischen Finalisten und Preisträger beim Großen Preis des Mittelstandes eine Auszeichnung erhalten.