Geschäftsjahr 2010: Erfolgreich mit Extratouren / Rekordjahr für Studiosus: Deutliches Plus bei Umsatz und Gästezahl, Kundenzufriedenheit weiter gestiegen

Das Jahr 2010 hätte für Studiosus kaum besser
laufen können: Deutlich mehr als 100.000 Gäste haben ihren Urlaub dem
Marktführer bei Studienreisen anvertraut, gleichzeitig steigt der
Umsatz auf ein neues Rekordniveau. Und: Die zu Jahresbeginn erstmals
in den Markt eingeführten „Extratouren“ entwickeln sich zu einer
echten Erfolgsgeschichte. Wie Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch auf
der Jahrespressekonferenz Ende Oktober zusammenfasste, generierte die
Unternehmensgruppe Studiosus mit ihren starken Veranstaltermarken
Studiosus und Marco Polo im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von
236.750 Tausend Euro. Das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr (2009: 219.902 Tausend Euro). Die Zahl der
Reisegäste hat sich im gleichen Zeitraum um 9,3 Prozent erhöht und
liegt bei genau 104.000 Teilnehmern (2009: 95.148 Teilnehmer). Neben
einer starken Nachfrage insbesondere nach den Ländern des Nahen
Ostens, der Türkei, Großbritannien, Indien und China führte Kubsch
den Geschäftserfolg auch auf die neuen „Extratouren“ zurück. Die
damit verbundene Flexibilisierung mache die Studiosus-Reise für neue
Kunden attraktiver und verschaffe Wettbewerbsvorteile. Laut Kubsch
sei das quantitative und qualitative Wachstum dabei umso höher
einzuschätzen, als der Ausbruch des isländischen Eyjafjalla-Vulkans
und die teilweise Sperrung der Lufträume in Europa im Frühjahr die
deutsche Reisebranche vor die größte Herausforderung seit Jahrzehnten
gestellt hätten.

Flexibilisierung der Studienreise kommt bei Gästen an

Erfolgreiche „Extratouren“: Seit 2010 bietet Studiosus seinen
Gästen auf allen Studienreisen immer wieder interessante Alternativen
zum ausgeschriebenen Gruppenprogramm. Einige der „Extratouren“ sind
dabei exemplarisch im Katalog neben dem Reiseverlauf aufgeführt, alle
– der jeweiligen Jahreszeit angepassten – „Extratouren“ erhält der
Kunde mit seinen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Abreise. Hunderte
von Reisen hatte der Marktführer hierfür überarbeitet, Tausende von
Alternativen recherchiert, alle Studienreise-Kataloge neu gestaltet.
Ein Aufwand, der sich in jeder Hinsicht gelohnt hat. Denn neben
Wettbewerbsvorteilen kommen die „Extratouren“ bei den
Studiosus-Gästen sehr gut an. So geht im Durchschnitt jeder zweite
Gast mindestens einmal pro Reise auf „Extratour“. Laut aktueller
Auswertung von 23.550 Kundenfragebögen finden 87,1 Prozent das
Angebot an „Extratouren“ „genau richtig“, 7,4 Prozent wünschen sich
sogar noch mehr „Extratouren“. Die Organisation der Reisen und die
Harmonie in der Gruppe leiden dabei keinesfalls unter der
Flexibilisierung des Reiseverlaufs. Im Gegenteil: Die Zufriedenheit
der Studiosus-Gäste mit dem organisatorischen Ablauf ihrer Reise war
mit 95,8 Prozent in 2010 noch höher als im Vorjahr, bei den Neukunden
lag dieser Wert sogar bei 97,2 Prozent. Im Ergebnis können aktuell
92,4 Prozent aller Kunden ihre Studiosus-Reise weiterempfehlen und
sogar 96,6 Prozent der Erstkunden.

Allzeithoch für Nahost, sattes Plus für die Türkei

Doch nicht nur qualitativ ist Studiosus auf Erfolgskurs, sondern
auch quantitativ. Dazu beigetragen hat insbesondere die gestiegene
Nachfrage nach Nahost. Noch nie in seiner Geschichte konnte Studiosus
so viele Gäste in dieser Region begrüßen wie 2010. So reisten
ingesamt 4.369 Gäste mit Studiosus nach Syrien und Jordanien, ein
Plus von 50,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Israel zog es
insgesamt 2.472 Gäste und damit 91,2 Prozent mehr als in 2009. Und
nach Ägypten reisten über 3.000 Studiosus-Gäste, ein Plus von 22,3
Prozent. Ein weiterer Wachstumstreiber war die Türkei. Mit insgesamt
4.695 Teilnehmern, das sind 64,7 Prozent mehr als im Vorjahr,
entwickelte sich die Türkei zur zweitwichtigsten Destination bei
Studiosus. Vor allem Istanbul erfreute sich dabei als
Kulturhauptstadt Europas regen Interesses. Sehr beliebt bei
Studiosus-Gästen waren zudem osteuropäische Destinationen wie die
Länder des Baltikums, Polen und Russland. Auch hier legte die
Nachfrage deutlich zu, zum Teil zweistellig. Das gleiche Bild zeigte
sich in Marokko, Indien und China. Den indischen Subkontinent
erlebten beispielsweise 3.800 Gäste mit Studiosus, ein Plus von 53,3
Prozent. Weniger stark nachgefragt waren Griechenland, das südliche
Afrika und der Iran. Hier gab die Nachfrage teilweise zweistellig
nach. Nur leicht rückläufig zeigten sich Spanien (minus 3 Prozent)
und Italien (minus 4,4 Prozent). Mit 12.920 Gästen bleibt Italien
aber das nach wie vor wichtigste Zielgebiet von Studiosus. Trotz
Aschewolke im Plus: Island. Das Eiland im Atlantik bereisten 1.412
Studiosus-Gäste. Das sind 16,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Ãœber die Unternehmensgruppe Studiosus

Studiosus ist die Nr. 1 der Studienreise-Anbieter in Europa. Die
hohe Qualität der Programme, hervorragende Reiseleiter und ständige
Innovationen sichern Studiosus die Marktführerschaft. Neben
Studienreisen bietet Studiosus auch attraktive studienreisenahe
Angebote wie zum Beispiel Eventreisen, Sprachreisen und Städtereisen
an. Im Jahr 2010 reisten 104.000 Gäste auf über 1.000 Routen in mehr
als 100 Länder weltweit mit der Unternehmensgruppe Studiosus, zu der
auch die im günstigeren Rundreisesegment positionierte
Veranstaltermarke Marco Polo gehört. Der Umsatz betrug im gleichen
Zeitraum 236.750 Tausend Euro. Am Firmensitz in München sind derzeit
mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt, davon 22 Auszubildende. Zudem
arbeitet Studiosus mit über 600 Reiseleitern weltweit zusammen.
Reisen von Studiosus und Marco Polo können in rund 7.000 Reisebüros
in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebucht werden. Gegründet
wurde das Familienunternehmen 1954. Internet: www.studiosus.com

Pressekontakt:
Dr. Frano Ilic
Pressesprecher der Unternehmensgruppe Studiosus
Telefon: +49-89-50060-505, E-Mail: frano.ilic@studiosus.com