Auch Geschäftsführer sollten von externen Moderationen profitieren um tragfähige Visionen und Lösungen zu entwickeln.
Das fachliche Know-how für die weitere Unternehmensausrichtung ist bei Geschäftsführungs-Teams da. Allerdings nicht unbedingt das Wissen, wie man verschiedene Möglichkeiten konstruktiv erarbeitet, bündelt und visualisiert um eine klare gemeinsame Entscheidung zu treffen. Und von diesen Entscheidungen hängt häufig die Zukunft eines Unternehmens ab. Die Geschäftsführung hat eine hohe Verantwortlichkeit, muss den Gesamtüberblick behalten und komplex denken – hieran hängen Arbeitsplätze und Existenzen.
„Die verschiedenen Rollen in Geschäftsführungsteams ermöglichen spezialisierte Perspektiven, von denen jede einzelne für das Unternehmen wichtig ist. Produktion, Personal, Finanzen, usw. Es sind ganz normale Teams mit allen typischen Teamdynamiken, in denen austariert wird und jeder das Bestmögliche aus seiner Sicht für das Unternehmen erreichen möchte“, berichtet Ellen Schlichtermann, Coach, Supervisorin und Organisationsentwicklerin aus ihrer langjährigen Berufserfahrung. „Allerdings sollten die Köpfe eines Unternehmens auch den Geist frei haben um konstruktiv und kreativ sein zu können. Und jeder muss seinen Raum bekommen. Hierfür ist es in jedem Fall ratsam die Moderation solch bedeutender Sitzungen abzugeben um sich auf die Inhalte konzentrieren zu können.“
Durch eine strukturierte externe Moderation könnten Methoden zur stärkeren Klarheit sowie Anregungen von außen, zu tragfähigen Lösungen, Strukturen und Visionen führen. Gleichzeitig würden fruchtlose Konflikte und Diskussionen eingedämmt, da eine externe Person den roten Faden im Auge behalte.
„Idealerweise werden solche moderierte Geschäftsführungs-Sitzungen aktiv in regelmäßigen Abständen durchgeführt. So werden unschöne Akutsituationen und Scharmützel vermieden und das Unternehmen bleibt im Lot“, rät die Kasseler Expertin.