Gesamtmetall fordert stärkere Absenkung des Beitrages der Bundesagentur für Arbeit

Absenkung um mindestens 0,5 Prozentpunkte zwingend,
um Spielräume für Investitionen der Unternehmen zu schaffen und
Arbeitnehmer zu entlasten

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert angesichts der
Rekordüberschüsse der Bundesagentur für Arbeit, den Beitragssatz
deutlich stärker zu senken als von Bundesminister Heil bisher
geplant. „Der Beitragssatz muss zwingend um mindestens 0,5
Prozentpunkte gesenkt werden“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des
Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Oliver Zander, heute in Berlin,
der auch Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit ist.
„Wenn der Bundesagentur für Arbeit über den aktuellen Bedarf hinaus
Beträge zufließen, müssen die Beiträge gesenkt werden, statt immer
neue, aber sinnlose Leistungen und Programme zu erfinden.“

Auch Weiterbildung und Qualifizierung müssen immer am betrieblich
notwendigen Bedarf entlang folgen. Selbst die IG Metall habe dieses
Prinzip im Tarifvertrag Qualifizierung 2015 mitgetragen, betonte
Zander weiter: „Die Beitragssenkung würde die Unternehmen entlasten
und ihnen zusätzlichen finanziellen Spielraum für Investitionen in
die Digitalisierung – auch in die entsprechende Weiterbildung der
Mitarbeiter – ermöglichen. Denn nur die Unternehmen können
beurteilen, welche Maßnahmen für welche Mitarbeiter sinnvoll sind.
Aus der Praxis für die Praxis ist das einzig sinnvolle Prinzip.“

Pressekontakt:
Martin Leutz
leutz@gesamtmetall.de
030-55150206

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