
„Integration ist ein wichtiges Thema, nicht zuletzt durch die große Anzahl an Flüchtlinge, die tagtäglich nach Deutschland kommen“, erläutert Thomas Medori, Gründer und treibende Kraft hinter der gemeinnützigen Initiative German Angel (http://german-angel.squarespace.com/projektbeschreibung/). Diese und das Konzept dahinter überzeugte auch die zahlreichen Gäste des Abends, die sich einig waren und die German Angel zum Sieger des Abends kürten.
„Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Idee so gut aufgenommen wurde“, bestätigt auch Michelle Bruns, die gemeinsam mit Thomas Medori die Initiative aufbaut.
Sprach- und Bildungsdefizite erschweren ein erfolgreiches Berufs- und Gesellschaftsleben, wissen die beiden Gründer, Medori sogar aus eigener Erfahrung. Beide sind daher angetreten, dies zu ändern. Das Konzept ist ganzheitlich ausgelegt und setzt auf die gezielte Förderung benachteiligter Schüler in Grundschulen.
Im Rahmen eines Modellprojektes für Integration (http://german-angel.squarespace.com/fuer-andere-da-sein/) bildet German Angel ehrenamtliche Helfer aus und organisiert deren ehrenamtlichen Einsatz an Grundschulen in der Region. Dabei konzentriert sich die Initiative bewusst auf Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren mit besonderem Förderbedarf. Hierzu gehören Flüchtlingskinder, Kinder mit Migrationshinter-grund und Kinder aus sozial schwachen Familien.
Schwerpunkt der Förderung ist die Sprachkompetenz (http://german-angel.squarespace.com/), die im Rahmen von zusätzlichen Förderangeboten – Hausaufgabenbetreuung und ergänzender Sprachförderung – an verschiedenen Grundschulen der Region vermittelt wird. Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen verpflichten sich mindestens für die Dauer eines Schulhalbjahres Lern- und Hausaufgaben Betreuungen in den Kooperations-Schulen anzubieten. Im Vorfeld werden sie geschult. Die beteiligten Studierenden können sich ihr Engagement als Berufsfeldpraktikum anerkennen lassen.
Dies ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, sind sich Medori und Bruns sicher. Moderne Kommunikationsmedien ermöglichen, dass alle Mitmacher stets auf dem aktuellen Stand sind, Vertretungssituationen geregelt werden und zusätzliche Anfragen zeitnah bearbeitet werden können.