Geisel: „Im Kampf gegen Cyberkriminalität werden die Bundesländer sich zusammentun müssen“

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) will den Kampf gegen
die Cyberkriminalität verstärken.

Im Inforadio vom rbb sagte er am Dienstag: „Cyberangriffe werden weltweit
komplexer – werden weltweit professioneller. In Berlin haben wir im vergangenen
Jahr, also alleine 2019, 31 Millionen Spam-Mails allein auf das Landesnetz
abgewehrt und 7 Millionen versuchte Angriffe auf das Landesnetz registriert.“

Darauf müsse man reagieren. Die Idee sei, dass man sich nicht nur als einzelnes
Bundesland gegen Cyberkriminalität aufstelle, „sondern dass sich die
Bundesländer zusammentun, dass wir den Bund dazu nehmen, weil die Zahl der
IT-Experten, die man einsetzen kann, um Cybercrime zu bekämpfen, quantitativ
begrenzt ist und auch der erhebliche technische Aufwand, der bezahlt werden
muss. Um auf Augenhöhe mit Kriminellen zu sein,… werden die Bundesländer sich
zusammentun müssen.“

Auch müsse man entsprechende Vereinbarungen mit Bundesbehörden treffen, um
gewappnet zu sein, so Geisel: „Wir haben … für Berlin eine Vereinbarung
getroffen, mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, um auch
das Know How vonseiten des Bundes zu bekommen und aus internationalen
Vernetzungen zu lernen“.

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