
Im Rahmen der Initiative des Gesamtverbandes der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) „Stadt.Land.unter“ unterstreicht die
Münchener Verein Versicherungsgruppe die Bedeutung der
Elementarschadenversicherung. Gleichzeitig unterstützt der Münchener
Vorsorge- und Pflegespezialist die Kampagne der Bayerischen
Staatsregierung, die Versicherungsdichte in Bayern deutlich zu
erhöhen.
Naturereignisse wie Starkregen, Hagel, Überschwemmungen und Stürme
verursachen in der Langzeitbetrachtung seit 2000 bundesweit im
Durchschnitt einen jährlichen Schaden von 2,4 Milliarden Euro.
Wetterexperten zufolge ist insbesondere bei Starkregen immer häufiger
mit extremen Ereignissen zu rechnen. Der extremste Starkregen wurde
im August 2002 im sächsischen Zinnwald mit 312 Litern Wasser pro
Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen. Bundesweit fallen pro
Jahr im Durchschnitt 789 Liter auf einen Quadratmeter. Aufgrund des
Klimawandels und der Erderwärmung sind auch künftig mehr extreme
Wetterereignisse zu erwarten.
Haben private Immobilienbesitzer oder Inhaber von Gewerbebetrieben
keine Elementarschadenversicherung, drohen hohe finanzielle Schäden
bis zur Gefährdung der eigenen Existenz. Einer GDV-Umfrage aus dem
Jahr 2016 zufolge denken 93 Prozent der Befragten, gegen alle
Naturgefahren versichert zu sein. Sie unterliegen dem Irrtum, dass
Elementarschäden alleine durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt
seien. Laut einer Schätzung des GDV im März 2018 sind nur 41 Prozent
der Deutschen gegen Starkregen und Hochwasser versichert. Neben
Bayern mit nur 32 Prozent liegen zehn weitere Bundesländer deutlich
unter dem Bundesdurchschnitt.
Die rund 1,9 Millionen Hausbesitzer in Bayern, die ihre Wohnhäuser
nicht elementar versichert haben, müssen ihre Schäden nach
Wetterextremen künftig aus eigener Tasche bezahlen: Die Bayerische
Staatsregierung hat beschlossen, ab Juli 2019 keine staatlichen
Soforthilfen mehr zu zahlen. Auch Landwirte sind bei Ernteausfällen
von dieser neuen Regelung betroffen. Nur wer nachweisen kann, dass er
um einen Elementarschutz bemüht war, aber kein Versicherungsschutz zu
bekommen war, wird in Notfällen noch unterstützt. Viele Hausbesitzer
unterschätzen nach wie vor die Gefahr, Opfer von Hochwasser oder
Starkregen zu werden. Sie vertrauen auf ihre Wohngebäude- oder
Hausratversicherung im Glauben, dass damit auch Elementarschäden
abgedeckt sind. Ein umfassender Schutz beinhaltet neben einer
Absicherung gegen Sturm und Hagel zwingend jedoch auch eine
Elementarschadenversicherung.
„Eine private Vorsorge ist unerlässlich“, betont Dr. Rainer
Reitzler, Vorstandsvorsitzender des Münchener Verein. „Niemand kann
die Natur kontrollieren, den finanziellen Schaden nach
Naturkatastrophen jedoch schon. Wichtig ist, den eigenen
Versicherungsschutz zu überprüfen und bei Bedarf um einen
Elementarschutz zu erweitern“, so Dr. Reitzler.
Ist der Elementarschutz in der Wohngebäudeversicherung mit
eingeschlossen, sollten die Kosten für Reparaturen im und am Haus und
in den Nebengebäuden sowie für die Trockenlegung und Sanierung des
Gebäudes übernommen werden. Der Elementarschutz sollte auch die
Kosten für den Abriss des Gebäudes, für die Konstruktion und den Bau
eines gleichwertigen Hauses sowie für eine alternative Unterkunft
oder Mietausfälle beinhalten. Der Elementarschutz in einer
Hausratversicherung sollte die Kosten für die Reparaturen des
gesamten beschädigten Inventars ersetzen und den
Wiederbeschaffungspreis erstatten, wenn das Hab und Gut komplett
zerstört wurde. „Der Münchener Verein bietet sowohl für die private
als auch für die gewerbliche Absicherung Lösungen für einen
Rund-um-Schutz an“, ergänzt Dr. Reitzler. „Es gilt, nach fachkundiger
Beratung möglichst schnell zu handeln und damit das eigene Hab und
Gut zu schützen.“
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