Gefährlicher Datenschmuggel: Mitarbeiter sind größter Unsicherheitsfaktor

München – Darauf weist das Unternehmensportal MittelstandsWiki.de hin: „Der Gesetzgeber
schreibt Geschäftsführern, Vorständen und Aufsichtsräten diverse Schutzmaßnahmen vor:
das Abwehren von Viren und anderer Malware ebenso wie das Einhalten der
datenschutzrechtlichen Pflichten, regelmäßige Backups oder das Berücksichtigen von
Wirtschaftsprüfungsstandards.“ Mit technischen Lösungen wie zum Beispiel Data Leakage
Prevention (DLP) lassen sich diese Aufgaben zu großen Teilen erfüllen.

Allerdings bleiben die Mitarbeiter der größte Unsicherheitsfaktor. Zum einen mit dem
beabsichtigten Willen, dem Arbeitgeber zu schaden, werden Daten aus dem Unternehmen
geschmuggelt. Sind die technischen Möglichkeiten zum Weitergeben sensibler Informationen
wie Drucker oder USB-Sticks gesperrt, kann auch der Bildschirminhalt mit einer simplen
Digitalkamera abfotografiert werden.
Zum anderen werden Mitarbeiter aber auch aus Unwissenheit zum Sicherheitsrisiko. Wenn am
Wochenende oder im Urlaub auf Dateien zugegriffen werden soll, werden die Unterlagen
häufig auf einen ungeschützten USB-Stick kopiert oder an ein privates Freemail-Konto
geschickt. In beiden Fällen sind sie ungeschützt – und der Chef haftet bei Verlust.