Der russische Gasmonopolist Gazprom möchte in europäische Energieprojekte einsteigen. Dies sagte der russische Energieminister Sergej Schmatko am Samstag im russischen Fernsehen. Angesichts des geplanten Atomausstiegs von Deutschland werden der deutschen Industrie „kolossale Kosten von hunderten Millionen Euro“ aufgebürdet, so Schmatko. „Daher sind wir sicher, dass russisches Gas Fuß auf diesem Markt fassen wird“, erklärte der russische Energieminister. Russland sei bereit, „an der Schaffung einer neuen europäischen Energiebilanz aktiv teilzuhaben“, so Schmatko weiter. Gazprom ist das weltweit größte Erdgasförderunternehmen und gilt als eines der größten Unternehmen Europas.
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