Gauck, Rehagel und der Reiz der Erfahrung bei Führungskräften.

Laut Wirtschaftsinformationsdienst Databyte ist der durchschnittliche deutsche Chef relativ „alt“: Fast die Hälfte aller Chefs sind zwischen 40 und 54 Jahren alt. Rund 12 Prozent, der über eine Millionen Personen mit Funktionen in der ersten Führungsebene, haben mit über 65 Jahren bereits das Rentenalter überschritten. Der Nachwuchs der unter 40-jährigen liegt nur bei 16 Prozent. Das weibliche Geschlecht ist mit rund 17 Prozent nach wie vor stark unterrepräsentiert, jedoch in Jungunternehmen mit 23 Prozent sehr stark. Was zeigt das? Was bedeutet das für Führungskräfte mit einem profunden Erfahrungsschatz jenseits der 50?

Es zeigt zunächst, dass viele mit 50+ mitten im Job stehen und wichtige Aufgaben für Unternehmen erfüllen. Fach- und Führungskräfte in diesem Alter sind also einfach unverzichtbar für unsere Wirtschaft. Doch wie sieht es aus, wenn jemand in diesem Alter seinen Job verliert oder gerne aktiv wechseln möchte? Gehört er dann zum alten Eisen, das niemand mehr haben möchte?

Es gibt – zum Glück – einen Wandel im Denken und damit dem Einstellungsverhalten vieler Unternehmen: Erfahrene Manager sind bei Neubesetzungen wieder beliebt. Es gibt also wieder richtig gute Chancen für die Älteren, die in den letzten Jahren gerne als unvermittelbar galten. Unternehmen besinnen sich wieder darauf, dass ältere Mitarbeiter – insbesondere Führungskräfte – einen enormen Nutzen für das Unternehmen darstellen können. Und das für eine lange Zeit. Denn Führungskräfte gehen statistisch später in den Ruhestand als der Durchschnitt. Eine Führungskraft im Alter von 50 Jahren hat durchaus noch 15 Jahre und mehr Schaffenszeit – und meist auch Schaffenskraft und Schaffenslust – vor sich.

Es kommt wie für jeden Bewerber auch bei den „Um-die-50-Bewerbern“ auf die richtige Strategie zur Selbstvermarktung an. „Jeder Bewerber sollte sich fragen, wonach ein Unternehmen einen Mitarbeiter auswählt. In erster Linie danach, was dieser bisher bewegt und erreicht hat, welchen Nutzen er für vorherige Arbeitgeber gebracht hat und für das eigene Unternehmen bringen kann. Es geht um konkrete Erfolge in harten Fakten, wie Kosten gesenkt, Umsätze erhöht, Gewinne gesteigert oder andere messbare Vorteile, die eben diesen Zielen dienen“, weiß Karriereberater Dr. Jürgen Nebel aus seiner langjährigen Beratungspraxis.

Insbesondere Führungskräfte um die 50 haben eine Menge an Erfolgen und Nutzen zu bieten. Das gilt es schwarz auf weiß darzustellen, also nachzuweisen. Das zweite Erfolgskriterium für die Bewerbung der um die 50jährigen ist: die Bearbeitung des richtigen Marktes. Circa 80 Prozent der offenen Stellen werden besetzt, ohne jemals öffentlich ausgeschrieben zu sein, insbesondere bei Führungspositionen. Diese „verdeckten Stellen“ werden durch eine professionelle Initiativbewerbung entdeckt und für die eigene Karriere genutzt.

„Unsere Gesellschaft frönt gern dem Jugendwahn. Facebook, Twitter und Co. vermitteln das Gefühl, nur die Jungen hätten eine Zukunft. Die wachsenden Chancen der um die 50-Jährigen zeigen einmal mehr, dass Jugend nicht alles ist. Und nicht das entscheidende Kriterium, wenn es um den Zuschlag für einen neuen Job geht. Am Wochenende zeigte sich das erneut: Der neue Bundespräsident wird mit 72 Jahren genau 20 Jahre älter sein als der vorherige. Und selbst beim Sport setzt Berlin mit Hertha BSC auf den Faktor Seniorität: Otto Rehagel soll mit 73 Jahren die Berliner aus der Krise retten“, freut sich Karrierecoach Nebel über die Chancen der erfahrenen Führungskräfte.

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