Führungsspitze und Mitarbeiter auf Augenhöhe

Karlsbad-Langensteinbach, 30. September 2014
Ein voller Saal, große Pinnwände, Klebezettel und eine Präsentation – so sehen die „Open Space“- Veranstaltungen am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach aus. Open Space ist eine Methode, die in den 80er Jahren eigentlich für große Konferenzen entwickelt wurde. Die SRH nutzt sie jetzt, um den direkten Dialog zwischen Führungsspitze und Krankenhausmitarbeitern herzustellen.

SRH Vorstandschef Prof. Klaus Hekking präsentierte die wirtschaftliche Lage, aktuelle Abläufe in den Fachabteilungen und Visionen für die Zukunft. Auf Flipcharts konnten die Mitarbeiter die Präsentationsfolien mit Klebezetteln direkt kommentieren und persönlich mit Vorstand und Geschäftsführer besprechen. Daraus wurde die Strategie für die kommenden Jahre entwickelt und nun vorgestellt.

„Wir haben durch das direkte Gespräch wertvolle Erkenntnisse gewonnen und diese in konkrete Maßnahmen für das Zukunftsprogramm gegossen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, lassen sich das bereits Erreichte festigen und neu gesteckte Ziele einfacher erreichen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Klaus Hekking.

Das Krankenhaus wird sein Profil als Fachklinik schärfen. Die 5 Säulen des Klinikums, die Orthopädie, die Innere- und Gefäßmedizin, die Neurologie, die Abteilung für Paraplegiologie (Querschnittlähmung) und die Psychiatrie, sollen gestärkt werden. „Die geplanten Maßnahmen, wie die Sanierung des älteren Teils des Klinikums und der bereits angeschaffte computergestützte Gangtrainer zur Mobilisierung von Querschnitt- und Schlaganfallpatienten, machen das Klinikum noch attraktiver“, sagte Geschäftsführer Jörg Schwarzer.

Der Umbau der Psychiatrie ist vom Ministerium in das Bauförderprogramm aufgenommen und soll bis spätestens 2015 realisiert werden. Für alle Patienten sollen größere Zimmer mit eigener Nasszelle entstehen und die Wege zwischen Tagesklinik, Ambulanz- und Stationsräumen verkürzt werden. Um eine noch breitere Palette an Reha-Versorgungs-stufen anzubieten, soll die Neurologische Rehabilitation um die Phasen C und D erweitert werden. Das wird derzeit geprüft. Ein Konzept für die Rehabilitation von Querschnittpatienten wird erarbeitet.