Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die drei Frauenrechtlerinnen Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman. Das teilte das norwegische Nobel-Komitee am Freitag in Oslo mit. Sirleaf ist Präsidentin von Liberia und die erste Frau, die durch eine Wahl das Amt eines Staatsoberhauptes in Afrika erlangte. Gbowee ist eine Bürgerrechtlerin und Politikerin aus Liberia. Karman ist eine Oppositionelle aus dem Jemen. Die Preisträgerinnen werden für ihren „gewaltlosen Kampf für die Sicherheit von Frauen und für die Rechte von Frauen auf volle Teilhabe bei der Friedensarbeit“ geehrt, hieß es in der Laudatio. Im vergangenen Jahr ging der Friedensnobelpreis an den chinesischen Bürgerrechtler Liu Xiaobo. In dieser Woche wurden bereits die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie und Literatur verliehen. Am kommenden Montag gibt die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm noch den Träger des Preises für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel bekannt. Die Ehrungen sind jeweils mit einem Preisgeld von umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert. Sie werden traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, überreicht.
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