Basel, 10.7.2012. Frauen in Führungspositionen sorgen für Umsatz und Gewinn. Das belegt eine Untersuchung der international renommierten Unternehmensberatung Ernst & Young. Bei den 300 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Europas hat sich das weibliche Mitwirken im Topmanagement als Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Aufstieg erwiesen. Die Studie zeigt für den Zeitraum der Jahre 2005 bis 2010, dass sich Umsatz und Gewinn grosser Konzerne, erheblich besser entwickeln, wenn in den Führungsetagen mindestens eine Frau sitzt.
Ein Trend, der Zukunft hat und an Bedeutung gewinnt. Auch in der Schweiz. Hatten 2005 gerade mal 17% aller Unternehmen mindestens ein weibliches Vorstandsmitglied, so waren es 2010 bereits 50% – eine Verdreifachung. Zum Vergleich: In Deutschland hatten 2010 nur 8% aller Firmen eine Frau im Vorstand, in Irland waren es erstaunliche 83 %.
Upd@te Chefredakteur Joachim Zoellner: „Die Entwicklung zeigt, dass immer mehr Frauen in den Chefetagen an Gewicht gewinnen und für die Unternehmensstrategien immer wichtiger werden.“ Mehr und mehr etabliert sich der Gedanke, dass Frauen Eigenschaften mitbringen, die im modernen Management als unverzichtbare Erfolgsfaktoren gelten: Sie eröffnen neue Perspektiven und zeigen gerade in bisherigen Männerdomänen oft erfrischende neue Denkweisen. Carsten Poehlmann, verantwortlicher Projektleiter Upd@te bei den Basler Versicherungen bestätigt diese Entwicklung: „Auch viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Schweiz sehen sich mit neuen Anforderungen konfrontiert und stehen vor neuen Herausforderungen. Mit Upd@te wollen wir auf mögliche Probleme aufmerksam machen, Trends aufzeigen und Lösungsansätze präsentieren. Frauen in Führungspositionen – das ist ein hochaktuelles Thema und wir sind stolz, darauf, mit Monisha Kaltenborn, CEO des international anerkannten Schweizer Rennstalls „Team Sauber“ eine kompetente und ausserordentlich erfolgreiche Gesprächspartnerin gefunden haben. Noch dazu in der Männerdomäne Formel 1. Ein weiteres Thema der aktuellen Ausgabe: „Nachfolger gesucht“ beschreibt eines der grössten KMU-Probleme. Die wachsende Leserschaft, das steigende Interesse bei unseren Unternehmenskunden und das durchgehend positive Feedback zeigen, dass unsere Entscheidung ein E-Magazin unseren KMU-Kunden anzubieten, richtig war.“
Monisha Kaltenborn selbst sagte in dem Interview zu dem Thema „Frauen in Führungspositionen“: „Ich werde prinzipiell nicht meine Kraft darauf verschwenden, jemandem glaubhaft zu machen, dass ich sehr wohl für diesen Job qualifiziert bin.“
Interessierte, die das Interview mit Monisha Kaltenborn lesen möchten, finden es unter:
http://legacy.baloise.com/epaper/ch/01_2012/de/index.html
Weitere Informationen unter:
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