„Wir bilden aus“ – und das bereits zum 2000sten
Mal: Zum 40jährigen Jubiläum der Berufsausbildung im Ford-Werk
Saarlouis wurde am Mittwoch, 1. September 2010, mit Sarah Gualano
(16) aus Saarwellingen der 2.000. Auszubildende begrüßt. Insgesamt
starteten heute in Saarlouis 62 junge Leute ihre gewerbliche
Berufsausbildung in fünf Berufen, zwei davon absolvieren
berufsbegleitend ein Studium an der Berufsakademie.
„Ich danke der Ford-Werke GmbH recht herzlich für das große
Engagement auf dem Gebiet der Ausbildung. Die langjährigen
Investitionen Fords in die Qualifizierung des beruflichen Nachwuchses
sind ein wichtiger Beitrag für die Sicherung des Ausbildungs- und
Wirtschaftsstandortes Saarland“, unterstrich der saarländische
Bildungsminister Klaus Kessler, der aus Anlass des Jubiläums die
Lehrwerkstatt im Ford-Werk Saarlouis besuchte.
In seiner Ansprache unterstrich Personalchef Dirk Lunken die
Bedeutung der Berufsausbildung für das Werk Saarlouis: „Qualifizierte
Berufsausbildung ist die Grundlage einer schlanken Organisation. Das
Ford Produktions-System lebt davon, dass die Beschäftigten ihr Wissen
und ihr Können täglich einbringen, um die Prozesse zu optimieren.“
Die Feierstunde zum 40jährigen Jubiläum der Berufsausbildung bot
auch eine Rückschau auf deren Beginn: Udo Stoll (57),
Werkzeugmacher-Lehrling der ersten Stunde, erinnerte an seine
beruflichen Stationen bei Ford, die ihn als Spezialist für
Messmaschinen im Lauf seines Berufslebens zu Betriebsstätten des
Unternehmens nach Berlin, Portugal, Argentinien und Mexiko geführt
hatten. Dagegen steht Sarah Gualano erst am Beginn ihres Berufsweges:
Die Realschülerin hatte sich nach ihrem Schülerpraktikum und der
Teilnahme am „Girls Day“ bei Ford für die dreijährige Ausbildung im
Beruf Fachkraft für Lagerlogistik entschieden. Zum Ford-Werk
Saarlouis hat die junge Saarwellingerin eine gute Verbindung: sie
stammt aus einer „Ford-Familie“. Ihr Vater arbeitet in der
Lackiererei und feiert in Kürze sein 30jähriges Betriebsjubiläum.
Bruder Christopher (23) ist nach seiner Ausbildung als
Werkzeugmechaniker beschäftigt.
Ford bildet in einem Werk Saarlouis in vier Berufen aus: Drei
Jahre dauert die Lehre der Fachkraft für Lagelogistik, jeweils
dreieinhalb Jahre die Ausbildung in den Berufen
Energieelektroniker/in, Industriemechaniker/in und
Werkzeugmechaniker/in. Außerdem beginnen in diesem Jahr zwei junge
Leute ein berufsbegleitendes Studium an der Berufsakademie.
Die 206 jungen Ausbildenden zählen zu den über 6.500 Beschäftigten
des Ford-Werks Saarlouis. Mit weiteren 2.000 Arbeitsplätzen im
angeschlossenen Zuliefererpark ist der Industriekomplex der größte
Arbeitgeber im kleinsten Flächen-Bundesland. Bei Handel, Gewerbe und
Zulieferindustrie sind im Saarland durch das Ford-Werk in den
vergangenen 40 Jahren rund 25.000 zusätzliche Arbeitsplätze
entstanden.
Die Weichen für die Zukunft sind bereits gestellt: So wird die
nächste Generation des erfolgreichen Ford Focus (Focus III), deren
Serienstart Ende 2010 vorgesehen ist, auf Grund einer Entscheidung
der Ford Motor Company für alle Märkte Westeuropas in allen Varianten
ausschließlich in Saarlouis gebaut. Damit bleibt der Standort das
Stammwerk und Kompetenzzentrum für diese Modellfamilie. Die
umfangreichen Vorbereitungen auf die nächste Generation der Ford
Focus-Modellreihe sind bereits angelaufen.
Ford baute in Saarlouis im Jahr 2009 insgesamt 339.717 Fahrzeuge
(2008: 402.554). Die Tagesproduktion liegt gegenwärtig bei 1.920
Fahrzeugen. 80 Prozent der Produktion geht in den Export, geliefert
wird in über 60 Länder.
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