Bremen. Die Krise in der Währungszone zieht weite Kreise. Vor allem junge Menschen spüren vermehrt, dass auch sie für die Mängel der Volkswirtschaft aufkommen müssen. Diesem Problem widmet sich am 18. Februar Dr. Gerald Mann im Rahmen des FOM Management Forums. In seinem Impulsvortrag „Wie die junge Generation durch die Euro-Rettung verliert“ geht der Währungspolitik-Experte der Frage nach, warum die Staatsschuldenkrise zur Guthabenkrise für junge Leistungsträger werden kann. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im Großen Saal der Handelskammer Bremen. Manager, Fach- und Führungskräfte sowie Wirtschaftsinteressierte können im Anschluss ab 19:30 Uhr bei einem Imbiss über Zusammenhänge und Auswege diskutieren. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Kostenfreie Anmeldungen nimmt Svenja Haiduk unter 0421 168932-18 oder svenja.haiduk@fom.de entgegen.
„Wer heute für seine Altervorsorge spart, will später einmal etwas davon haben. Deswegen darf die junge Generation Konsequenzen der Euro-Krise nicht unterschätzen. Sie betrifft auf längere Sicht auch den Geldbeutel jedes Einzelnen“, mahnt Mann. Seit Einführung des Euros habe Deutschland finanzielle Unterstützung gegen Schuldscheine von Italien, Spanien, Portugal und Griechenland getauscht. Deren Wirtschaftslagen würden jedoch die Chancen auf Rückzahlung der Leihen verringern. Damit sei Verlust programmiert, und das gelte auch für Rentensparer. „Hier herrscht Aufklärungsbedarf. Die Krise kostet nicht nur, sie verwirrt auch. Sich frühzeitig über Gefahren und Auswege zu informieren, kann deswegen nicht schaden“, meint Mann.
Weitere Informationen finden sich unter www.fom-bremen.de.
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