Frankreich geht in der Debatte um Flüchtlinge aus Nordafrika offenbar härter vor: Rund 60 Migranten aus Nordafrika sind durch die französische Polizei im Großraum Paris festgenommen worden. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, sollen die Flüchtlinge gegen die Aufenthaltsbestimmungen verstoßen haben. Menschenrechtsgruppen sprechen hingegen von einer regelrechten Jagd auf Tunesier und andere Migranten. Nach der Überprüfung der Identität müssten die Migranten in ihre Heimatländer zurückreisen, hieß es weiter. Am Dienstag hatten Frankreich und Italien vorgeschlagen, das Schengen-Abkommen aufgrund der Flüchtlingswelle vorübergehend auszusetzen.
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