Finetrading als neue Finanzierungsform zur Einkaufsfinanzierung

Finetrading als neue Finanzierungsform zur Einkaufsfinanzierung
 

Was ist Finetrading?

Der Finetrading-Anbieter ist zwischen dem Käufer einer Ware (Unternehmen), seinem Auftraggeber, und dem Verkäufer zwischengeschaltet. Er agiert zunächst als Käufer und dann seinem Auftraggeber (Unternehmen) gegenüber als Verkäufer. Es handelt sich dabei um eine Form der Vorfinanzierung für den Käufer. Die Grundlage hierfür bildet ein Rahmenvertrag zwischen dem Käufer und dem Finetrading-Anbieter.

Beim Finetrading handelt es sich also um ein Finanzgeschäft zwischen drei Parteien. Dabei beauftragt das Unternehmen (Auftraggeber) einen Finetrading-Anbieter, eine bestimmte Ware bei einem Lieferanten zu kaufen. Der Finetrader handelt dabei nur als Zwischenhändler und liefert die Ware zum Unternehmen.

Finetrading zwecks Warenvorfinanzierung

Der Finetrader räumt dem Unternehmen ein verlängertes Zahlungsziel ein. Die Vereinbarung zwischen Finetrader und Unternehmen beschränkt sich in der Regel nicht auf eine einzelne Warenlieferung, sondern hat üblicherweise eine Laufzeit von einem Jahr. Innerhalb dieser Frist kann das Unternehmen den ursprünglich bereitgestellten Kreditrahmen beliebig oft nutzen. Letzlich handelt es sich bei einem Finetrader um einen Warenvorfinanzierer.

Grundsätzlich bleibt beim Finetrading die klassische Beziehung zwischen Unter?nehmen und deren Liefer?anten unverändert. So sind Preis?verhandlungen, Bestellungen, Waren?lieferungen und Waren?kontrollen unabhängig vom Fine?trader. Erst bei der Bezahlung einer Lieferung kommt das Finetrading ins Spiel, indem der Finetrader diese anstelle des Unternehmens über?nimmt. Dieser nutzt dabei stets monetäre Vorteile wie Skonto aus, weshalb die Liefer?anten auf eine schnelle und zuverlässige Bezahlung ihrer gestellten Rechnungen bauen können.

Dem Unter?nehmen (Käufer) wird anschließend vom Finetrader eine Ver?länger?ung des Zahlungs?ziels von bis zu 120 Tagen eingeräumt.

So verläuft der Finetrading-Prozess

Nachdem Käufer und Verkäufer eine Transaktion vertraglich geregelt haben, wendet sich der Käufer an einen Finetrading-Anbieter. Zunächst führt der Finetrader eine Bonitätsprüfung des Käufers (Unternehmen) durch, denn faktisch agiert er als Kreditgeber. Eine erstklassige Bonität ist Voraussetzung für den Käufer (Unternehmen), um vom Finetrading profitieren zu können. Diese ist für die jeweils abzuschließende Warenkreditversicherung unerlässlich.

Nachdem der Kunde (Verkäufer) den Finetrader akzeptiert hat, tritt er dem Verkäufer gegenüber als neuer Schuldner auf.

Der Finetrader bezahlt dann die Ware nach Lieferung des Verkäufers an den Käufer (Unternehmen) unter Abzug des Skontos sofort, und wird damit Eigentümer der Ware. Anschließend verkauft er die Ware an den ursprünglichen Käufer (Unternehmen), allerdings mit einem Zahlungsziel, welches bis zu 120 Tage ausmachen kann.

Für wen ist Finetrading geeignet?

Finetrading eignet sich für alle Unternehmen, die regelmäßig Waren in grösserem Umfang bestellen. Insbesondere bei Wachstumsspitzen und saisonal bedingten Großeinkäufen ist Finetrading eine beliebte Finanzierungsform, da damit die nötige Liquidität für die Geschäftsentwicklung bestehen bleibt. Finetrading wird primär im produzierenden Gewerbe sowie im Handel eingesetzt. Typische Nutzer sind beispielsweise Maschinenbauer oder Modehäuser.

Während früher beim Finetrading eine Mindestlimite von 100.000 Euro Voraussetzung war, haben sich in den letzten Jahren vermehrt Finetrader etabliert, die auch kleinere Kreditlinien für Selbständige, Gewerbetreibende und mittelständische Unternehmen anbieten.

Unterschied zwischen Finetrading und Factoring?

Primär unterscheiden sich Finetrading und Factoring im zeitlichen Ablauf: Der Finetrader sorgt früh im Prozess für Liquidität, da er als Zwischenhändler die Vorfinanzierung sicherstellt und als Schuldner des Lieferanten agiert. Anschließend gewährt er dem Unternehmen (Käufer) einen verlängerten Zahlungtermin von 120 Tagen.

Das Unternehmen profitiert davon, den Zahlungstermin zu verlängern und damit weniger eigenes Kapital zu binden. Der Lieferant andererseits hat den Vorteil, die Zahlung fristgerecht zu erhalten. Hier kommt nun der Unterschied zum Factoring ins Spiel: Der Factoring-Anbieter schafft erst spät im Geschäftsverlauf für die nötige Liquidität, indem er die Debitorenrechnungen als Forderungen übernimmt.

Kurzum: Beim Finetrading findet also eine Vorfinanzierung von Warenbestellungen statt, während beim Factoring Forderungen erst nach der Abwicklung des Geschäfts verkauft werden.

Mittels FinTech passendes Finetrading online bestellen, vergleichen und Geld sparen!

Da Finetrading heute eine zunehmend beliebte Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen und Gewerbetreibende ist, sind in den letzten Jahren viele Finetrading-Anbieter entstanden. Den geeigneten Finetrader zu finden erfordert das hierfür nötige Knowhow und ist für Unternehmen mit erheblichem Zeitaufwand verbunden.

Für die Wahl des geeigneten Finetrading-Anbieters empfehlen wird das FinTech Unternehmen COMPEON, das auf Gewerbefinanzierungen spezialisiert ist.

Mit COMPEON maßgeschneidertes Finetrading finden lassen statt selber suchen!

Bei der Suche nach dem passenden Finetrading-Partner sorgt das FinTech Unternehmen COMPEON dafür, dass die Finanzierungsangebote möglichst individuell auf die Wünsche und Ziele des Unternehmens zugeschnitten sind.

Dazu arbeitet COMPEON mit mehr als 250 Finanzpartnern zusammen, die neben Geschäftskrediten, Betriebsmittelkrediten und weiteren gewerblichen Darlehen auch die Finanzierungsform Finetrading anbieten. Dabei vergleicht COMPEON die zahlreichen Angebote miteinander, sodass der Antragsteller das auf seine Wünsche zugeschnittene Finetrading abrufen kann.

COMPEON ist eine banken-unabhängige und produkt-übergreifende Online-Plattform: Neben normalen Firmenkrediten werden auch andere Finanzprodukte wie Firmenleasing, Factoring, Mezzanine-Kapital, Einkaufs- und Projektfinanzierungen, Private Debt. oder für die Immobilienfinanzierung angeboten.

Finetrading mit COMPEON: Bestes Angebot von 250 Finanzpartnern auswählen!

Da die Voraussetzungen der verschiedenen Finanzinstitute und Banken hinsichtlich Sicherheiten, Bonität und Offenlegungspflichten relativ stark variieren und sich die Konditionen der einzelnen Anbieter häufig stark unterscheiden, sollten Firmen, Selbständige, Gewerbetreibende und Unternehmer mehrere Angebote einholen und vergleichen. Doch erfahrungsgemäss ist diese Arbeit zeitaufwändig und mühsam. Warum also nicht COMPEON diese Arbeit überlassen, kostenlos und unverbindlich?

Auf COMPEON erhalten Unternehmen schnell und unverbindlich maßgeschneiderte Angebote für das gewünschte Finetrading von 250 Finanzdienstleistern ? namhafte Banken und Sparkassen in Deutschland.

Wichtiger Hinweis: Die eigene Hausbank oder ein beliebiger Finanzdienstleister kann bei der Antragstellung ausgeschlossen werden. Viele Kreditsuchende möchten nämlich, dass die Hausbank nichts davon erfährt.

Vollständiger Artikel unter: https://www.kredit-selbständige.de/finetrading-einkaufsfinanzierung/

Portal Kredit für Selbständige und Kleinfirmen:
https://www.kredit-selbständige.de