Mit einem Aufruf von Bundespräsident
Christian Wulff, Schirmherr der Welthungerhilfe, startet auch in
diesem Jahr die „Woche der Welthungerhilfe“.
Der Bundespräsident stellte in der für die Woche der
Welthungerhilfe aufgezeichneten Ansprache die Krise am Horn von
Afrika in den Mittelpunkt und nannte dabei das kenianische
Flüchtlingslager Dadaab, in dem derzeit eine halbe Million Menschen
leben, meist Flüchtlinge aus Somalia.
„Hungerkatastrophen kommen nicht über Nacht“, sagte der
Bundespräsident. Er betonte die vielfältigen Ursachen wie Dürre, eine
Landbevölkerung ohne Rücklagen, die Preisschwankungen bei
Nahrungsmitteln nicht abfedern könne und bewaffnete Gruppen, die die
eigene Bevölkerung terrorisierten.
Die Welthungerhilfe leiste in Afrika und weltweit einen wichtigen
Beitrag im Kampf gegen Armut und Hunger. Der Bundespräsident
appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, die Welthungerhilfe dabei
zu unterstützen.
Die Ansprache des Bundespräsidenten ist in der ARD vor der
Tagesschau und im ZDF vor der heute-Sendung zu sehen.
Sendetermin: Sonntag, 9. Oktober: ZDF (18.55 Uhr)/ ARD (19.56 Uhr)
Die „Woche der Welthungerhilfe“ startete erstmals vor 42 Jahren. Ziel
der Initiative ist es, einer breiten Öffentlichkeit die Arbeit der
Welthungerhilfe näher zu bringen. Die „Woche“ findet jeweils rund um
den Internationalen Welternährungstag (16. Oktober) statt. Während
der „Woche“ unterstützen bundesweit zahlreiche Vereine,
Ehrenamtliche, Schulen, Medien und Firmen die Arbeit der
Welthungerhilfe mit breitenwirksamen Aktionen. In diesem Jahr stehen
die hohen und schwankenden Nahrungsmittelpreise thematisch im
Mittelpunkt der Woche.
Weitere Informationen unter www.welthungerhilfe.de
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