
Hongkongs Minister für Innovation und Technologie besuchte das Fraunhofer IGD in Darmstadt. Neben den Visual-Computing-Technologien interessierten den Gast aus Fernost vor allem das Fraunhofer-Modell und Kooperationsmöglichkeiten.
Das Fraunhofer IGD ist die international führende Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing. Die Arbeit des Instituts an Technologien wie der 3D-Digitalisierung, Virtuellen und Erweiterten Realität sowie 3D-Visualisierung erregen international Aufmerksamkeit. Ein Beleg hierfür ist der Besuch von Honkongs Minister für Innovation und Technologie, Nicholas W. Yang, am 27. September in Darmstadt.
Dem hohen Gast wurden Visual-Computing-Lösungen zur vollautomatisierten 3D-Digitalisierung von Kulturgütern, zur Virtuellen und Erweiterten Realität und zur Echtzeit-Visualisierung von digitalen 3D-Modellen in industriellen Anwendungen vorgestellt. Gerade die auf der Plattform-Strategie des Fraunhofer IGD basierenden Lösungen faszinierten den Minister. Diese ermöglichen, auch sehr große und komplexe 3D-Modelle interaktiv selbst auf kleinen mobilen Endgeräten zu bearbeiten. Yang war vom Innovationsgrad der Fraunhofer-Forschung sehr beeindruckt.
Neben Professor Dieter W. Fellner, dem Institutsleiter des Fraunhofer IGD, begrüßte den Gast aus Fernost auch Professor Wolfgang Müller-Wittig, Standortleiter Singapur (Fraunhofer IDM@NTU) und damit verantwortlich für die Visual-Computing-Forschung des Fraunhofer IGD in der Region. „Der Besuch gab uns die Gelegenheit, intensiv über das weltweit einzigartige Konzept der Fraunhofer-Gesellschaft zu sprechen“, erklärt Müller-Wittig. „In diesem Zusammenhang wurde auch über eventuelle Kooperationsmöglichkeiten nachgedacht.“