Führungskräfte in der Immobilienwirtschaft benötigen Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen – verbunden mit Fähigkeiten zum vernetzten Denken und strategischen Planen. Wie gefragt diese Kompetenzen sind, zeigte die gut besuchte Veranstaltung zur Verabschiedung und Begrüßung von Teilnehmern des Masterstudiengangs „Business Administration – Real Estate Management (MBA)“ am 21. April 2016 in der BBA. Während ein Teil der Anwesenden stolz ihr Abschlusszeugnis entgegen nahm, erwartete die andere Hälfte neugierig ihren Studienstart.
Dr. Hans-Michael Brey, geschäftsführender Vorstand der BBA, begrüßte die Anwesenden und zeigte ihnen Perspektiven auf, mit denen sie sich als Führungskraft auseinandersetzen werden. Er bemerkte: „Ob es um Wohnraumförderung, die nächste Stufe der EnEV oder um die Erstunterbringung von Flüchtlingen geht: Sie arbeiten an einer Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – Stillstand wird es nicht geben.“
Professor Dr. Klaus Semlinger, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, vermittelte einen Überblick über Führung in der digitalisierten Gesellschaft: „Trotz einer sinkenden Bedeutung von klassischen Hierarchien muss es auch in unserer „Wissensteilungsgesellschaft“ jemanden geben, der die Richtung aufzeigt. Gefragt sind Kreativität, Kommunikation, die Mobilisierung auch impliziten Wissens und eine flexible Führung in lockeren Netzwerken.“
Rolf Aschendorf, Business Development Manager bei der RICS, führte den Anwesenden die Bedeutung von beruflichen Netzwerken vor Augen: „Sie haben mit Ihrer sehr guten Ausbildung einen großen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft getan. Ihr Wissen und die im Rahmen des Studiengangs gemachten Erfahrungen sollten Sie mit Experten weltweit teilen – nicht nur für ihr eigenes Fortkommen, sondern zum Wohle der Immobilienwirtschaft als Ganzem.“